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Kurz vor seinem 55. Geburtstag verneigen sich auf I'll Be Your Mirror: A Tribute To The Velvet Underground & Nico alte Legenden und aktuelle Lieblinge des Indie- und Alternative Rock vor dem auf ewig bahnbrechenden Bananenalbum.
Zu attestieren, dass das beste an The Machine Is Burning and Now Everyone Knows It Could Happen Again seine Fähigkeit ist, imaginativ in jene (Hoch)Zeiten des Postrock zu versetzen, in denen Godspeed und Mogwai (für) ein ganzes Genre sozialisierten, würde das Debütalbum der Franzosen schon irgendwie unter Wert verkaufen.
Lamp of Murmuur ist auch 2021 besonders produktiv: Neben der Compilation Remnants of a Bewildered Ache sowie der Dai-ichi-Split Virgin Womb of Eternal Black Terror erscheint wenige Stunden nach Submission and Slavery noch der Trabant Punishment and Devotion.
Drei Jahre nach Combat Sports veröffentlichen The Vaccines ihr durch Covid länger als gedacht hinausgezögertes fünftes Studioalbum Back in Love City - ein eskapistisches Konzeptwerk über eine utopische, Gefühle als revitalisierende Währung Stadt nach dem Vorbild von Los Angeles und Co.
Das wäre gerne die ABBA-Perspektive auf Lifeblood, Send Away the Tigers oder Postcards of a Young Man: Die Manic Street Preachers suhlen sich auf The Ultra Vivid Lament jedoch mit zuverlässigem Piano-Rock in einem anhaltenden, wenngleich diesmal etwas schmeichelhafter als zuletzt ausgefallenem Formtief.
Greg Anderson alias The Lord lädt sich einen Monat nach Needle Cast mit Robin Wattie den nächsten Gast für eine Single ein: Das mystische We Who Walk In Light wird von Alice In Chains-Stimme William Duvall intoniert.
Als hätten Coalesce sich mit Nails angelegt oder Aaron Turner die jungen Mastodon in die Mangel genommen: Yautja sind nach der Single Test Subject und einer Split mit Chepang mittels ihres Drittwerkes The Lurch als Nischensensation auf Relapse angekommen.
Rund um sein Durchbruchswerk Eyes on the Lines von 2016 war Steve Gunn mit seinem verinnerlichten Sound dennoch auch ein Getriebener, in ständiger Aufbruchstimmung und Bewegung. Für Other You scheint er nun allerdings doch noch angekommen zu sein.
Schon ungehört sprechen alleine das I, Voidhanger-Gütesiegel sowie das Artwork für diese Platte. Freilich umso besser, dass Defacement diese Zuversicht mit einem starken Blackened Death Metal-Aufguss locker stemmen.
SINNER GET READY schon verdaut? Dann beinhaltet das Bandcamp-Release THE HEART OF MAN „a digital chapbook of writing + photography + 3 home-recorded piano demos of early SGR material“ als weiterführende Wurzelsuche.










