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Instrumentale Hip Hop-Gerüste: Mike Shinoda findet für seine Quarantäne-Session-Serie Dropped Frames auf Vol. 2 nach dem zerschossenen Einstand die Linie und eine erstaunlich überzeugende Spur.
Wir kommen mit 2012 - 2013: Desire in the Mouth of Dogs in der ziemlich sicher besten Phase von Merchandise an und ergründen die Umgebung des nach wie vor grandiosen Durchbruchwerkes Children of Desire.
Daher Sumac-Alben ja gerne auch wie verdammt gut destillierte Rechtfertigungen anmuten, um das Material auf der Bühne noch wuchernder wachsen zu lassen, ist ein mutmaßlich willkürlich zum Bandcamp-Friday hinausgeschossenes Livealbum wie St Vitus 09/07/2018 freilich eine feine Idee.
Nicht, dass die vergangene Dekade derart gut zu Wire war, dass es ein Zusammentragen etwaiger Ausschussware gebraucht hätte. Diese gibt es nun in Form von 10:20 zum Record Store Day gewissermaßen dennoch - was erstaunlicherweise absolut okay geht.
Merchandise kompilieren mit Gone Are The Silk Gardens Of Youth ihren Non-Album-Backkatalog aus den Jahren 2010 und 2011 auf, diesmal allerdings ohne exklusives, bisher unbekanntes Material.
Nicht, dass es tatsächlich einer Erinnerung daran bedürfen würde, dass Power Trip zu den aktuell besten Crossover-Thrashern des Planeten gehören - Live in Seattle 05.28.2018 schafft dennoch ein aktualisiertes Bewusstsein für die Klasse dieser Band.
Das Drug Couple Miles und Becca spendiert mit No Outside und Alone 2gether vorab zwei B-Seiten ihrer kommenden EP Choose Your Own Apocalypse: Potentiell gut, letztendlich allerdings durchwachsen.
Unbedingt politisch motiviert und zeitaktuell wie selten fügen die Menzingers ihrem sechsten Studioalbum Hello Exile mit der Bandcamp-Single America Pt.2 einen erschütternd leichtgängigen Appendix hinzu.
Lange nichts mehr gehört von Merchandise. Um von der Großzügigkeit von Bandcamp zu profitieren, besorgen Carson Cox und David Vassalotti nun mit 2008 - 2009: What I Wanted aber zumindest weitestgehend bekanntem Archivmaterial eine Frischzellenkur.
Das sachlich betitelte 1997-2013 (Best of + Rare Tracks) müsste sich genau schon die Frage gefallen lassen, was das bitte für eine Blackmail-Werkschau ohne einen Geniestreich wie A Reptile for the Saint - immerhin eine der schönsten Balladen des vorangegangenen Jahrhunderts - sein soll.










