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Ryan Adams träumt in Big Colors und von den 1980ern, von Bruce Springsteen und Tom Petty: Knapp zwei Jahre nach dem ursprünglich anvisierten Releasetermin erscheint das 18. Studioalbum des 46 jährigen Amerikaners.
Seit er den Machine Head-Karren 2018 mit Catharsis in den Dreck gefahren hat, konzentriert sich Rob Flynn ja bekanntlich mit wechselndem Erfolg am unteren Ende der Qualitätsspirale auf Einzelsongs. Arrows in Words from the Sky macht dort mit drei neuen Stücken weiter.
The Night They Came Home, der wahnwitzige Spagat zwischen Thrash Metal-Feuerwerk und Comedy Special, den Mr. Bungle zu Halloween 2020 als Livestream Event von der Leine ließen, gibt es nun auch auf CD, Blu Ray und Videokassette.
Überzeugender als erwartet: Auf dem ihrer (u.a.) Song Contest-Siegernummer Zitti e buoni vorweggeschickten (Mini)Album Teatro d'ira - Vol. I spielen Måneskin solide Hard- und Classic Rock-Standards im Geiste harmloser 70s.
Black Midi haben den improvisierten Ansatz von Schlagenheim auf Cavalcade gegen vorbereitetes Songwriting getauscht - was der Unberechenbarkeit der britischen Senkrechtstarter jedoch eigentlich keinen Abbruch getan hat.
Doom Metal und Sludge als Gebetsmühle: Eremit machen auf Bearer of Many Names weiter, wo sie 2019 ihren Weg mit Carrier of Weight begonnen, und im vergangenen Jahr mit der EP Desert of Ghoul fortgesetzt haben.
Michelle Chongmi Zauner alias Japanese Breakfast geht endlich der Knopf auf: Jubilee beginnt mit dem besten Song, den Beirut so nie geschrieben haben, und endet mit einer über sich selbst hinauswachsenden Sternstunde.
Nach einer Stafette an wirklich vielversprechenden Singles und EPs in den vergangenen Jahren ist If I Could Make It Go Quiet, das Debütalbum von Girl in Red, leider nur ein solide gemachtes, simpel gestricktes und mit frustrierend überschaubarer Halbwertszeit ausgestattetes Sammelsurium an elektronischen Indie-Bedroom-Pop-Bagatellen geworden.
Spoken Word, Neo Soul und Jazz in Freeform, irgendwo zwischen Gil Scott-Heron, King Krule und D'Angelo: Nick Hakim und Roy Nathanson verarbeiten auf Small Things Gedichte zu formoffenen Songs.
Die Genfer Eidgenossen von Rorcal und (das Alias ihres ehemaligen Bassisten Bruno Silvestre Favez) Earthflesh gehen auf der Kooperations-EP Witch Coven den Schulterschluss im Rahmen aus Blackened Doom, Sludge, Industrial und Drone ein.










