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Man darf sich nicht davon täuschen lassen, dass Thrice hier nur vermeintliche Ausschussware zum Record Store Day 2019 verschwenden: Deeper Wells ist zu weiten Teilen die bisher stärkste Veröffentlichung der Band seit ihrem Comeback.
Variations on Darkness ist das erste von zwei Avantgarde-Releases von Sigur Rós zum Record Store Day 2019. Vielleicht nicht, wonach es dem Fan an sich zu verlangen glaubt - aber eine großartige Ambientreise, nichtsdestotrotz.
PJ Harvey hat den Soundtrack zur 2018er Bühnenadaption des Filmklassikers All About Eve verfasst - was sich nun auch (neben einer Radiodokumentation) abseits der Londoner Theaterwelt nachhören lässt.
Die nächste EP-Runde für die längst auf Betriebstemperatur laufenden Neolithic: 12 Minuten randaliert die designierte Szene-Allstar-Kombo aus Baltimore abermals in ihrer zwischen Death Metal, Hardcore und Crustpunk wütenden Kampfzone.
Rein rechnerisch wäre 2019 Zeit für das vierte Nails-Album. Vorerst muss es aber die Single I Don't Want to Know You im Alleingang tun - die dann aber mit Max Cavalera zumindest auch einen prominenten Gast zu bieten hat.
Wer die Dubliner schon länger auf dem Schirm hat, wird durch Dogrel als Singlesammelsurium wohl enttäuscht werden. Alle anderen könnte der Post-Punk der Band allerdings zur richtigen Zeit erwischen.
Aufbauend auf der selbstbetitelten EP aus dem vergangenen Jahr bastelt Chrysta Bell mit Feels Like Love ihr bisher vielseitigstes Werk - nichtsdestotrotz eine Hit-or-Miss-Angelegenheit mit viel egaler Eingängigkeit.
Amanda Palmer hat für ihr drittes Soloalbum There Will Be No Intermission 20 vereinnahmende Songs und - eben doch auch - Intermissions entlang emotional aufwühlender Themen über eine Spielzeit von knapp 80 Minuten zusammengetragen.
Der leidvolle Kreislauf des Lebens verdichtet sich in Südwales: Venom Prison lösen mit Samsara im Grunde nahezu alle Versprechen ein, die das bereits so potente Debüt Animus 2016 gab.
Die Norwegerin Sigrid Solbakk Raabe hat sich über einige seit 2017 veröffentlichte Singles bereits vor der Veröffentlichung ihres Debütalbums ein reges Interesse an diesem heraufbeschworen. Sucker Punch kann dem nicht ganz gerecht werden.










