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Wahrlich, The Hurt Will Go On - in Form zweier neuer Songs sowie eines Remixes: Code Orange malträtieren die Gunst der Stunde und nutzen auch die Connections ihres neuen Labels, um das heiße Eisen nach dem 2017er-Ungetüm Forever weiterzuschmieden.
The Menzingers drehen ihre Formkurve drei Jahre nach dem ernüchternden Some of It Was True mit Everything I Ever Saw wieder ein kleines bisschen nach oben.
Quicksand haben auf dem dritten Album ihres dritten Lebens endgültig keinen Druck mehr und müssen wahrlich niemanden mehr etwas beweisen. Diesen Umstand nutzt Bring On the Psychics als Fokus.
Eine Archiv-Sichtung mit ambivalentem Update-Charakter: Zum zehnjährigen Jubiläum von Rooms of the House vollenden La Dispute das Outtake Elster Stares the Desert Down.
Die Highlights ragen vielleicht nicht mehr derart explizit aus der Masse hervor, dafür hat sich der ganzheitliche Blick auf das Gesamtwerk geschlossen: Portrayal of Guilt rufen ihr Potential auf We Are Always Alone ergiebiger ab.
Nicht wirklich essentiell, aber eine nette Beschäftigungstherapie für Band und Fans: The Menzingers haben mit From Exile ihr tolles 2019er Album Hello Exile aus der Acoustic-Perspektive neu aufgenommen.
Caspian öffnen viereinhalb Jahre nach dem trauernden Dust and Disquiet die Türe bereits symbolisch am Cover, lassen für das betont hellere On Circles aber neben Gästen auch tatsächlich eine bisher ungekannte hoffnungsschwangeren Optimismus in ihrem Postrock zu.
Komponenten wie Time & Space spielen für das Quintett aus Baltimore keine Rolle: Turnstile schmeißen die Zeitmaschine an und feiern den Hardcore der späten 80er und frühen 90er - eine Party ohne Nostalgie, am besten im nahtlosen Durchmarsch konsumiert.
"Where we gonna go now that our 20s are over?" fragen The Menzingers gleich im ersten Refrain von After the Party, treten mit zahlreichen "Oh Yeahs", augenzwinkernd-ambitionierten Lösungsansätzen ("Let's go to Vegas/ Put it all on black and get married by Elvis") sowie einem demonstrativen Zug hin zum gefälligeren Poppunk aber umso optimistischer die Flucht nach vorne an.
Wer rund um die medienwirksamen Meinungsverschiedenheit mit den Spacken von Asking Alexandria bloß einen brachialen Marketingstunt vermutet hat, der das erste Album der Extrem-Amalgamierer am Majorlabel publikumswirksam vorbereiten sollte, bekommt es nun dick serviert: Mit Forever prügeln Code Orange ihre rabiate Unangepasstheit kompromisslos auf das nächste Level und nehmen endgültig keine Gefangenen mehr.










