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Ziemlich überraschend beschenkt Country-Ikone Willie Nelson sich und seine Fan pünktlich zu seinem 89. Geburtstag überraschend mit (je nach Zählweise) Studioalbum Nummer 72. Keine Überraschung ist hingegen, dass A Beautiful Time mal wieder ziemlich toll geworden ist.
Old No. 1 Revisited: Unter der Ägide von Produzent und Kurator Dan Kobler hat sich eine (vornehmlich weiblich angeführte) Riege aus Country- und Americana-Stars dem unsterblichen Guy Clark-Debüt-Klassiker von 1975 angenommen.
Mit Age of the Ram schließen Workaholic Charley Crockett und Produzent Shooter Jennings ihre Sagebrush Trilogie (und womöglich auch den dazugehörigen Major-Ausflug?) ab - in Form eines für sich stehen könnenden Konzeptalbums.
Charles Crockett feiert die Grammy Nominierung von $10 Cowboy für das beste Americana Album 2024 mit einer (gebührenden?; sicher aber charmanten!) Breitseite gegen das Business: Hey Mr. Nashville.
Die Archiv-Sichtung New Arrangements and Duets bietet - wie es der Titel eh schon gewissermaßen vorwegnimmt - wieder kein neues Material von Van Morrison, sondern Interpretationen alter Standards abseits der großen Hits.
Nach einem schier unendlich langen Jahr Plattenpause (das durch Live From the Ryman und ein Willie Nelson-Gastspiel aber sehr gut überbrückt wurde) nimmt Charley Crockett seine Arbeit als $10 Cowboy wieder auf.
Nach all dem Runmel um Bronco war Orville Peck ausgebrannt und findet erst jetzt über eine kleine Stampede an prominent besetzten Duetten wieder zu einer gewissen Leichtigkeit zurück. Seinem Songwriting tut dieser Müßiggang allerdings kaum gut.
So viele tolle Alben, so wenig Platz: wie auch die EP-Sektion hätten die Honorable Mentions 2023 aus allen Nähten platzen können - bleiben aber dann doch auch weiterhin rigoros auf 15 Nennungen von Lieblingsalben abseits der regulären Top 50 beschränkt.
„To live ye must be born again“: LINGUA IGNOTA ist nach dem persönlichen Trauma, das 2021 im epochalen Sinner Get Ready gipfelte, Geschichte, nun widmet sich Reverend Kristin Michael Hayter auf SAVED! ihren inneren christlichen Dämonen.
Wie unzählige andere Musiker, die bis dahin an pausenlose Touren gewohnt waren, wurde auch Nils Lofgren von der Corona-Pandemie ins Studio getrieben. Seine Existenzgrundlage zieht Mountains zum Teil merklich aus diesem Müßiggang.










