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„Wer hinsieht wird vor Tränen nicht mehr sehen/ Wir können nicht nur mehr daneben stehen“: Culk versuchen sich mit Generation Maximum an einer Art zeitaktueller Zustandsbeobachtung der Leben junger Menschen.
Mumford & Sons bleiben konsistent: Delta ist bereits das vierte Griff ins Klo der Band und mittlerweile sogar auch schon der zweite am Stück, bei dem dies aufgrund einer charakterlosen Austauschbarkeit im Auftreten absolut egal ist.
Maximum Suffering verbreitet Allstar-Alarm "from the dank recess of Vancouver’s rat infested alley’s": Esosion bestehen aus drei Viertel Baptists, dazu 3 Inches of Blood-Sänger (aka "a guy who’s more than a little off kilter") Jamie Hooper sowie Bassist Rick O'Dell (Tobeatic, Hard Feelings).
Marcus Mumford und seine Sons haben erkannt, dass die Welt nach 'Babel' keinen zweiten Aufguss des konsumfertig zurechtdesignten Pseudo-Folks von 'Sigh No More' gebraucht hätte. Dass die Engländer nun aber in erstaunlicher Konsequenz jedwedes Banjogeschrammel und Stampfschlagzeug aus ihrem Soundbild verbannen, kann nicht die ultimative Lösung sein: 'Wilder Mind' positioniert sich aller bisherigen Erkennungsmerkmale der Band entledigt konsumfertig zurechtdesignt absolut austauschbar inmitten eines radiotauglichen Konsens-Indierocks.
Wer sich schon mit 'Sigh No More', diesem variationslosen, bedeutungsschweren, monotonen, allerwelts logischerweise durch die Decke gehenden Baukastenalbum schwer getan hat, wird an 'Babel' ebenfalls verzweifeln können - haben Marcus Mumford und seine Nicht-Söhne doch weitestgehend einfach das selbe Album noch einmal aufgenommen. Nur irgendwo in dezent besser.
Seinem sechsten Studioalbum With Heaven in Top spendiert Zach Bryan als Sahnehäubchen obendrauf auch gleich eine Acoustic Version. Mit beiden Werken unterstreicht er, was für ein formelhaft zuverlässiger, extrem produktiver und konstant großartiger Songwriter er weiterhin ist - und, dass er sich als sein eigener Produzent selbst im Weg steht.
Die Geschichte hinter dem (so passend betitelten) Miltown-Debüt Tales of Never Letting Go ist, bei aller Liebe, doch ein wenig interessanter, als die durchaus (sehr) gute Musik dahinter.
Mitch Sanders könnte man schon seit 2024 durch seine erste Songsammlung These Things We Carry auf dem Radar haben. Mit der zweite EP Saloon unterstreicht er die gezeigten Qualitäten dieser erster Talentprobe aber noch einmal mit einer größer gewordenen Bandbreite, deutlicheren Assoziationen - und einem prominenten Fürsprecher.
Das Ehe-Aus mit David Harbour hat Lily Allen aus dem Pop-Ruhestand geholt und die nötige Inspiration gegeben, um in Form von West End Girl ihr bestes Album seit It's Not Me, It's You aufzunehmen.
Der sonst auf Kollaborationen rund um das Metronomicon Audio-Kollektiv abonnierte Thomas Meidell legt mit ...en gang skal alt dette renne ut i fjorden og forsvinne for alltid sein Solo-Debüt vor.










