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Farewell, Sepultura: Die sich weiterhin auf ihrer Abschied-Tournee befindlichen Brasilianer besiegeln ihre rund 40 jährige Karriere aus Studio-Sicht mit der durchwachsenen EP The Cloud of Unknowing.
Mit den drei Jahren und drei Monaten, die seit The Mediator Between Head and Hands Must Be the Heart vergangen sind, mag die längste Plattenpause ihrer Geschichte hinter Sepultura liegen, doch Andreas Kisser hält die brasilianische Thrash-Institution auf Kurs: Machine Messiah sollte nicht das Schicksal seiner Vorgängeralben teilen, sondern rechtfertigt seine Existenz unmittelbar als vielleicht stärkstes Album der Post-Roots-Phase.
Den über die Szene (und die Landesgrenzen zurück nach Kanada) hinausgehenden Rabatz No Gods koppeln die charismatischen Zen-Hardcoreler Monk an ein leidlich notwendiges Blur-Cover.
Fünf Songs in 13 Minuten: Zählt man das Hereditary-Gastspiel hinzu, verdreifachen Mongrel ihre Diskografie mit Baptized in the Gutter in quantitativer Hinsicht praktisch auf einen Schlag.
Harm's Way schicken ihrem 2023er Studioalbum Common Suffering (in digitaler sowie 7“-Form) eine doppelseitige Single hinterher: das titelgebende Other World wird von dem aus der Komfortzone schwelgenden V.B.Y.S.S. begleitet.
Womöglich verleihen nur Imperial Triumphant selbst sich im 20. Bandjahr den Goldstar, laden auf ihrem sechsten Studioalbum aber tatsächlich so zugänglich wie nie zuvor zu ihrem Trademark-Sound ein.
Nach dem doomjazzig überraschenden Meditations hat bereits die Vaseline EP die Ausrichtung von Bong-Ra hin zum Drum and Bass und Darkstep korrigiert. Black Noise könnte insofern in die Vollen gehen, was den Drang zur anachronistischen Metal-Elektronik angeht.
Die beiden Metal-Ikonen-Kumpels Ig(g)or Cavalera (Cavalera Conspiracy, Petbrick, Ex-Sepultura) und Shane Embury (Napalm Death, Dark Sky Burial) treffen sich, um auf der Split Neon Gods / Own Your Darkness ihre jeweiligen Vorlieben im Dark Ambient anzubieten.
Rund um den Coup einer medienwirksamen Guerilla-Veröffentlichung hat sich die Kunde wie ein Lauffeuer verbreitet, dass Jack White mit No Name sein bestes Soloalbum überhaupt veröffentlicht hat.
Seitdem die besten EPs des jeweiligen Jahrganges auf Heavy Pop hervorgehen werden, hat sich einiges getan: das ursprüngliche Ranking der Kurzformate wurde längst gestrichen, die Anzahl der ins Spotlight gestellten Veröffentlichungen hat sich mittlerweile jedoch auf 30 erhöht.










