Oliver
Im starken Postrock-Jahrgang 2021 hat man doch vor lauter Genre-Kalibern Don't Think You Can Escape Your Purpose, das Debütalbum von Yoo Doo Right, übersehen. Zum aufmerksamkeitsfördernden Glück legt das kanadische Trio mit A Murmur, Boundless To The East aber praktisch unmittelbar nach.
Der Veröffentlichungsmarathon von Your Old Droog geht mit dem (hässlich gewandeten, genial betitelten) Yod Stewart weiter, doch kann das Niveau von Tha Wolf on Wall St. 2: The American Dream und mehr noch Yod Wave nicht ganz gehalten werden.
Ein Jahr nach Swallow Me legt der gefühlt ewige schottische Geheimtipp Rachel Sermanni mit Every Swimming Pool Runs to the Sea bereits seine nächste unspektakulär-einnehmende EP vor.
Weezer und der Sommer gehören zusammen wie der Topf auf den Deckel. Die Steilvorlage SZNZ: Summer ist auch insofern ein enttäuschender zweiter Teil der 2022 laufenden Jahreszeiten-Reihe.
Dass Needle Cast und We Who Walk in Light keinen Platz auf Forest Nocturne gefundenen haben, macht durchaus Sinn, denn sie haben auf eine absolut falsche Fährte geführt: The Lord alias Greg Anderson hat mit seinem ersten Soloalbum eher einen Soundtrack für die Welten geschrieben, die Sunn O))) umkreisen.
Unlimited Love beendet als das zwölfte Album der Red Hot Chili Peppers die sechsjährige Plattenpause seit The Getaway, holt Rick Rubin nach elf Jahren Abstinenz zurück auf den Produzentenstuhl und ist natürlich mehr noch das Comeback von John Frusciante nach seinem Ausstieg 2009.
„Es ist mein bestes Album, Punkt.“ sagt Denzel Curry über sein Viertwerk Melt My Eyez See Your Future, auf dem er entspannter, aber nicht weniger intensiv zu Werke geht, als bisher - und damit zu sich selbst findet.
Bisher war Lana Del Reys Coverversion von Father John Mistys Buddy’s Rendezvous nur auf der Special Edition von Chloë and The Next 20th Century erhältlich. Nun bekommt die Interpretation jedoch neben einem regulären Release auf zumindest digitalem Wege auch noch ein aufwändiges Video spendiert.
Oldschool Death Metal aus der Schule von Morbid Angel; so komplex wie zugänglich, so dissonant wie straight, unbarmherzig muskulös: Die italienische Allstar-Gruppe Continuum of Xul schindet mit ihrer ersten EP Falling Into Damnation wirklich ordentlich viel Eindruck.
Joyce Manor (Barry Johnson, Chase Knobbe, Matt Ebert) drücken ihr sechstes Studioalbum wieder unter der 20-Minuten-Marke über die Ziellinie. Und auch sonst ist 40 oz. to Fresno eine Rückbesinnung für die Band.










