B.E.G. – We Don’t Need You, Plain And Simple

von am 25. August 2026 in EP

B.E.G. – We Don’t Need You, Plain And Simple

B.E.G. sind eine veritable Supergroup – die mit ihrer ersten EP We Don’t Need You, Plain And Simple das nötige Potential zeigt, um sich auch abseits der namhaften Personalien von der Masse abzuheben.

Wofür das Akronym steht, dass ihrer gemeinsamen Band den Namen gibt, lassen Adam Easterling (Orthodox), Blaythe Steuer (No Cure), Luke Granered (METER, Gorge), Darren Crooks (Great Minds, Die Trying) und Reed Levine (Dogpile, Cold Hard Steel) vorerst offen. Wohin sie mit ihrem metallischen Hardcore Punk wollen, stellen sie hinter dem grimmig im Feedback der düsteren Stimmung erwachenden Intro I ungefähr klar – zur angepissten Wut von Vorbildern wie Cursed.
Dass die roh kaifende Ästhetik von B.E.G. folgerichtig räudig und tollwütig ist, bedeutet jedoch nicht, dass das Songwriting entsprechend wild und berechenbar wäre. Tatsächlich ist der catchy Ansatz der Nummern sogar der Dreh- und Angelpunkt, der das Projekt auf Sicht weniger austauschbar machen könnte.

We Don’t Need You lässt sein harsches Riff mit Tempo surfend  nach vorne treiben, skandiert samt Backing Vocals und holt für das Solo epischer aus, derweil Plain and Simple den Call-And-Response provozierend zum 2-Step-Galopp poltert und den Pit dann heavier rockend mit breitbeiniger Pose attackiert.
Was unmittelbar zündet, ohne (vorerst) wirklich originell zu sein. Doch man hört We Don’t Need You, Plain And Simple dabei zu jedem Zeitpunkt an, dass das Quintett einfach Spaß daran hat, sich garstig auszukotzen.
Weswegen das abschließende Ceremony-Cover You’re All the Same sich auch nahtlos als Appendix in den MO der Band übersetzen lässt. Und einen überzeugenden Grund mehr liefert, diese vielversprechend-rasante fünfminütige Potential-Demonstration nicht zu verpassen.

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