Album
Harry Styles ließ sich von seinem aktuellen Wahl-Wohnort Berlin und LCD Soundsystem zu seinem vierten Soloalbum inspirierend. Zumindest letzteres kann man Kiss All the Time. Disco, Occasionally ein wenig anhören - wenn auch nur auf sehr unverbindliche Weise.
Die Liste an Dingen, die man an Morrissey nicht mögen muß, wird nicht kürzer. Grundlegend beendet er die - diesmal gezwungenermaßen - zweitlängste Album-Pause seiner Solo-Karriere durch Make-Up Is a Lie aber auf sehr ordentliche Weise.
Nach dem endlich mit neuen Originalen auftrumpfenden 2025er-Highlight Remembering Now kehrt Van Morrison auf Somebody Tried to Sell Me a Bridge (bis auf ein paar wenige Ausnahmen aus der eigenen Feder) wieder zu seinem üblichen Cover-Beschäftigungsprogramm zurück. Auch (sehr) gut!
Mitsuki Laycock beschert dem 2023er Vorgängeralbum The Land Is Inhospitable and So Are We mehr oder minder eine nahtlose Fortsetzung - doch als Ganzes verliert Nothing's About to Happen to Me dann zwischen seinen den Blickwinkel an sich verkleinernden Ansichten unausgegoren die Perspektive.
Wer die Enttäuschung darüber verdauen kann, dass sich Leather Temple frustrierenderweise einfach nicht wie der Abschluss der (2018 begonnenen und 2022 fortgesetzten) Album-Trilogie von Carpenter Brut anfühlt, darf eigentlich seine helle Freude an diesem Syntherpunk Hyperdrive Through Time haben.
Das Artwork nimmt es vorweg: HCPM, das Debütalbum von Killing Pace, ist ein plastischer ausformuliertes Update der fabelhaften selbstbetitelten EP von 2022. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Schlechter als der Tod? Nun, zumindest ist das pure Repulsion-Worshipping der Ungarn Retorsion auf Rosszabb, mint a halál... wieder einmal richtig geil primitiven Oldschool-Grindcore.
Hilary Duff legt sich mit Luck... or Something, ihrem ersten Album seit elf Jahren, relativ ungeniert in gemachte Betten. Was jedoch überraschenderweise erstaunlich überzeugend funktioniert.
Man kann sich auch ohne großes Hintergrundwissen ein paar elementare Dinge über das ominöse Quartett Giallo anhand ihres Debütalbums Tenebrarum zusammenreimen. Etwa, dass die Filmfans schon wütend waren, bevor Minneapolis zum politischen Brennpunkt der USA wurden.
Nach dem eh sehr okayen, im kontemporären Easy Listening Country verorteten Debütalbum Hello Stranger 2024 verneigt sich Taylor Grace als The Wild One für ihr Zweitwerk vollständig vor Thin Lizzy.










