Album
Nachrichten, die in Euphorie versetzen: Sean Leary von Loma Prieta, Mare Island, Elle oder Ysidro und Lord Snow bzw. Lautrec-Ausnahmedrummer Erik Anderson legen mit Natoma endlich das Debütalbum ihrer vor zwei Jahren gegründeten Kombo Stormlight vor.
Man kann ruhig erwähnen, dass solche Kaliber wie Phoebe Bridgers, Conor Oberst, Lucy Dacus oder Nate Walcott dem Driftwood Singer Christian Lee Hutson bei der vierten Version seines zweiten Soloalbums Beginners unter die Arme gegriffen haben.
Ästhetik, Artwork und Attitüde gehen hier Hand in Hand: Chelsea Wolfe und Jess Gowrie verunreinigen auf dem Mrs. Piss-Debüt Self-Surgery die Ecke aus Noise Punk und Garage Rock mit allerlei stilistischen Fäkalien.
Im vergangenen Jahr hat Joan Wasser ihre Diskografie mit Joanthology ja gewissermaßen einer Zäsur unterzogen. Ob es eine sonderlich kreative Entscheidung ist, die nächste Karrierephase (nicht unähnlich jener von vor über zehn Jahren) abermals mit einer Platte voller Fremdkompositionen einzuleiten, darüber lässt sich anhand von Cover Two zumindest diskutieren.
Vier Jahre nach Värähtelijä lassen die eklektischen Paradiesvögel Oranssi Pazuzu den Black Metal weitestgehend/ endgültig hinter sich und steigern sich auf Mestarin kynsi in einen Space-Krautrock-Rausch.
Alles in Allem eine erstaunlich gefällige Angelegenheit, selbst wenn das erste reguläre Studioalbum seit über zwölf Jahren die Evolution der Einstürzende Neubauten genau genommen doch nur so schlüssig fortsetzt.
Primitive Man-Vorstand Ethan Lee McCarthy führt sein Alter Ego Many Blessings auf dem zweiten Studioalbum Emanation Body vom Harsh Noise-Projekt zu einem cinematographischen Ansatz.
Doom-Geschichtsstunde: Göden drängen in den Windschatten der legendären Winter und füllen deren Fußstapfen mit ihrem Debüt Beyond Darkness absolut befriedigend aus, ohne deswegen bereits an ihrem eigenen Denkmal zu basteln.
Je nach Sichtweise auf die verschobene Release-Geschichte von Sepulcher und Beneath rudern Infant Island auf ihrem zweiten Studioalbum einen Schritt zurück oder schließen Lücken in der vorweggenommenen Entwicklung.
Dass die Veröffentlichung vermeintlicher Ausschussware von Carly Rae Jepsen ein Grund zur Freude ist, weiß man seit E·MO·TION: Side B. Das dem 2019er Album nachgereichten Dedicated Side B überflügelt nun nicht nur die damalige EP in quantitativer Hinsicht, sondern qualitativ auch das nominelle Stammwerk aus dem Vorjahr.










