Album

Frank Ocean – Blonde

Frank Ocean – Blonde

von am 1. September 2016

Frank Ocean setzt zum Mindfuck an: Der in zwei Versionen erscheinende Nachfolger zu channel ORANGE heißt doch nicht Boys Don't Cry (obwohl Ocean unter der Dusche zu weinen scheint), sondern nennt sich hinter grünem Kurzhaarschnitt Apple-Exklusiv Blonde - obwohl am Tillmans-Cover Blond zu lesen steht. Nur einen Tag nach Forever legt der R&B-Meister damit demonstrativ nicht das Werk vor, auf das alle Welt gewartet hat.

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Omar Rodríguez-López – Arañas en La Sombra

Omar Rodríguez-López – Arañas en La Sombra

von am 1. September 2016

Rechtzeitig zum runden Soloalbums-Jubiläum gräbt Omar das älteste Material seiner aktuellen Veröffentlichungserie aus und beschert anhand von Arañas en La Sombra ein Wiedersehen mit (beinahe) der kompletten Ur-Besetzung von The Mars Volta.

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Shura – Nothing’s Real

Shura – Nothing’s Real

von am 31. August 2016

Ausgerechnet im tristen Kingdom of Rust malt eine 25 Jährige die Bilderbücher der 1980er farbenfroher und kraftvoller aus, als alle anderen: Shura gelingt mit dem wunderbar funkelnden  Nothing's Real das erhoffte Konsens-Popfeuerwerk.

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Phantom Winter – Sundown Pleasures

Phantom Winter – Sundown Pleasures

von am 30. August 2016

CVLT war tatsächlich erst die vorwarnende Ouvertüre: Phantom Winter zelebrieren auf Sundown Pleasures die Leidensfähigkeit an den Abgründen der menschlichen Seele so exzessiv, so hässlich, so wunderbar.

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Pfarmers – Our Puram

Pfarmers – Our Puram

von am 28. August 2016

Inspiriert durch Danny Seims Wegzug aus Portland haben Pfarmers mit Our Puram ein auf die Rajneeshpuram-Community der 80er verweisendes Konzeptalbum aufgenommen, dass das Potential der Band definierter abruft, als das letztjährige Gunnera.

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SubRosa – For this We Fought the Battle of Ages

SubRosa – For this We Fought the Battle of Ages

von am 27. August 2016

Das großartige More Constant Than The Gods hat SubRosa merklich Selbstvertrauen gegeben. Auf For this We Fought the Battle of Ages blüht ihre unverwechselbare Melange aus Kammermusik-Doom, ambienten Sludge und melancholischem Post Metal noch einmal deutlich stärker auf auf.

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Ryley Walker – Golden Sings That Have Been Sung

Ryley Walker – Golden Sings That Have Been Sung

von am 25. August 2016

Nach dem in die Fußstapfen großer Meister tretenden Kraftakt Primrose Green gönnt sich Ryley Walker zwar keine Pause, lässt die Dinge auf Golden Sings That Have Been Sung allerdings deutlich entspannter angehen. Das Drittwerk des früh formvollendeten 27 Jährigen ist sich seiner zeitlosen Klasse schließlich bewusst.

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letlive. – If I’m The Devil…

letlive. – If I’m The Devil…

von am 24. August 2016

"Ich stehe auf Chöre, Tänzer und Orchester, und LED Bilschirme, unbedingt. Das will ich alles irgendwann haben" träumt Jason Butler nicht ohne Grund bereits von der pompösen Zukunft. If I’m The Devil… ist schließlich das Album, dass für seine Band endgültig die Weichen dorthin stellt - ohne letlive. deswegen gleich aus dem Posthardcore katapultieren zu wollen.

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Omar Rodríguez-López – Blind Worms, Pious Swine

Omar Rodríguez-López – Blind Worms, Pious Swine

von am 22. August 2016

Blind Worms, Pious Swine war das erste Album, das Omar Rodríguez-López nach seinem Umzug von Mexiko nach El Paso aufnahm, und eines der letzten vor der Gründung von Bosnian Rainbows. Das hört man den 37 versammelten Minuten durchaus an.

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The Pineapple Thief – Your Wilderness

The Pineapple Thief – Your Wilderness

von am 21. August 2016

Wie wichtig Bruce Soords letztjähriger selbstbetitelter Soloausflug auch für die Entwicklung seiner Stammband war, zeigt sich auf dem neue Wege einschlagenden Your Wilderness unmittelbar: The Pineapple Thief waren niemals deutlicher Schmelztiegel aller Beteiligten, als auf ihrem elften Studioalbum.

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