Album

Kairon; IRSE! – Ruination

Kairon; IRSE! – Ruination

von am 9. Februar 2017

Mit ihrem so grandiosen - wie stilistisch unkategorisierbaren - offiziellen Debütalbum Ujubasajuba segelten Kairon; IRSE! noch weitestgehend unter dem Aufmerksamkeitsradar hindurch (Sollte dies der Fall sein: Unbedingt im Bandcamp der Finnen vorbeischauen!). Ohne, dass das Quartett aus Seinäjoki sich mittlerweile gravierend handlicher präsentieren würde, könnte sich dies dem (je nach Zählweise) Zweitwerk Ruination nun möglicherweise allerdings ändern.

[mehr…]

Tim Darcy – Saturday Night

Tim Darcy – Saturday Night

von am 7. Februar 2017

Tim Darcy posiert auf dem Cover von Saturdy Night ernst, manierlich und gegenwärtig vor aufgeräumt-stilisierter Umgebung. Eine gefinkelte Begrüßung, beobachtet der Ought-Frontmann doch dabei eigentlich vor allem, wie sein erstes Soloalbums mit Fortdauer immer weiter ausfranst und sich völlig ungezwungen in der vagen Orientierungslosigkeit auslebt.

[mehr…]

Elbow – Little Fictions

Elbow – Little Fictions

von am 5. Februar 2017

Mit der Lost Worker Bee-EP schienen sich Elbow in eine ungewisse Zukunft verabschiedet zu haben: Frontman Guy Garvey begann sich auf seine Solokarriere zu konzentrieren, Mark Potter gründete The Plumedores während Craig Potter sich auf seine [amazon_link id="B01A9SO1YS" target="_blank" ]erste alleinige Produktionstätigkeit[/amazon_link] konzentrierte - und  Schlagzeuger und Gründungsmitglied Richard Jupp war nach beinahe 25 gemeinsamen Bandjahren bekanntlich ausgestiegen.

[mehr…]

Dave Hause – Bury Me in Philly

Dave Hause – Bury Me in Philly

von am 5. Februar 2017

Bury Me in Philly markiert eine Premiere für Dave Hause: Weder mit Paint it Black noch mit The Loved Ones hat er es bisher auf drei Studioalben gebracht. Wirklich aufregender werden seine absolut solide nach Hause gespielten Heartland Rock-Kleinode dadurch allerdings nicht.

[mehr…]

Cloud Nothings – Life Without Sound

Cloud Nothings – Life Without Sound

von am 3. Februar 2017

"This record is like my version of new age music. It’s supposed to be inspiring.” erklärt Dylan Baldi und verortet gar einen gewissen Optimismus hinter Life Without Sound. Tatsächlich bedeutet dies allerdings auch, dass Cloud Nothings erstmals in ihrer Geschichte mit angezogener Handbremse agieren. Nach anfänglicher Ernüchterung zeigt sich jedoch, dass dies gar nicht unbedingt eine schlechte Sache sein muss.

[mehr…]

SOHN – Rennen

SOHN – Rennen

von am 2. Februar 2017

Am selben Tag mit dem Zweitwerk um die Ecke zu biegen, an dem die nahverwandten The Xx ihr gehyptes Platten-Comeback zelebrieren, zeugt durchaus von Selbstbewusstsein. Nicht zu Unrecht, hat Christopher Taylor doch weiterhin seine Hausaufgaben gemacht und verspekuliert sich auch mit Rennen nicht. 

[mehr…]

Uniform – Wake in Fright

Uniform – Wake in Fright

von am 31. Januar 2017

Das New Yorker Duo Uniform führt seinen zwischen kaltem Industrialrock und gnadenlosen Hardcore-Spielarten randalierenden Nihilismus auf Wake in Fright weiter in die metallische Dunkelheit - und trifft als Sklave seiner erdrückenden Attitüde mit pessimistischem Menschenhass wohl ideal den Puls der Zeit.

[mehr…]

Foxygen – Hang

Foxygen – Hang

von am 30. Januar 2017

Foxygen kanalisieren den kreativen Übermut, der das hemmungslos ausfransende ...And Star Power vor knapp zweieinhalb Jahren über jedes Ziel hinausschießen ließ und destillieren ihre ausgelassene Pop-Sause auf Hang wieder merklich kompakter als zuletzt, drehen Ihre überdrehten Broadway-Begeisterung aber natürlich dennoch wieder demonstrativ smarter auf, als es den Songs letztendlich unbedingt gut tut.

[mehr…]

William Basinski – A Shadow in Time

William Basinski – A Shadow in Time

von am 29. Januar 2017

Mit dem sich vor David Bowie verneigenden A Shadow in Time treibt der vom amerikanischen Indie-Feuilleton geliebte Ausnahme-Avantgardist William Basinski noch weiter in die popkulturelle Breitenwahrnehmung. Gut so!

[mehr…]

Duke Garwood – Garden of Ashes

Duke Garwood – Garden of Ashes

von am 27. Januar 2017

"Lets make a Deal/ Double or Nothing" schlägt Duke Garwood gleich im eröffnenden Klapperschlangen-Blues Coldblooded vor, während sich elegische Chöre irgendwo zwischen beschwörendem Wüsten-Soul und entschleunigt-dösender Who Are You?-Trance um seine wettergegerbte Stimme legen - und damit gleich Eingangs vorführen, dass der englische Multi-Instrumentalist seinen Sound 2016 in eine wärmere Schönheit bettet.

[mehr…]