Album

Bruch – The Lottery

Bruch – The Lottery

von am 24. Dezember 2016

Auf seiner dritten - via Cut Surface erschienen - Platte zählt Bruch seine Dämonen, die er rief. Ein knackiges Album mit Songs, die nie länger als 4 Minuten dauern: Im Herzschlag-Rhythmus mein Album des Winters 2016.

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Julien Baker – Sprained Ankle

Julien Baker – Sprained Ankle

von am 14. Dezember 2016

Julien Baker musste einem spätestens durch ihren Beitrag auf der famosen Verneigung [amazon_link id="B01GAAY8K6" target="_blank" ]Say Yes! A Tribute to Elliott Smith[/amazon_link] auffallen. Doch bereits als Touchè Amorè in Skyscraper das Augenmerk auf sie lenkten, hätte klar sein müssen: Die Musikerin aus Tennessee sollte man unbedingt auf dem Radar behalten!

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Worm Ouroboros – What Graceless Dawn

Worm Ouroboros – What Graceless Dawn

von am 11. Dezember 2016

Ohne jede Hast tauchen Worm Ouroboros nach knapp vier Jahren wieder aus dem ätherischen Nebelmeer auf, in dem die Band aus San Francisco/Oakland mit Come the Thaw verschwunden war: What Graceless Dawn ist mehr noch als seine Vorgänger eine mystische Platte geworden, die sich als vage Erinnerung entfaltet.

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The Rolling Stones – Blue & Lonesome

The Rolling Stones – Blue & Lonesome

von am 4. Dezember 2016

Dass Blue & Lonesome postwendend in die Top Ten der Jahrescharts des US-Rolling Stone geschossen ist, ist freilich ein wenig übereuphorisch (bzw. symptomatisch für die konservative Zeitschrift an sich), aber es stimmt schon: Besser als auf ihrem ersten Coveralbum überhaupt waren Keith Richards, Mick Jagger und Co. seit Dekaden nicht mehr.

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Ana Threat – Cold Lve

Ana Threat – Cold Lve

von am 3. Dezember 2016

Ein neo-schamanistisches, von Rhythmen getragenes Album liefert Ana Threat als ihren ersten Langspieler auf Cut Surface ab. Die Genrebezeichnungen Rock‘n’Roll, Exotica, Punk und Doo Wop versprechen in der Presseaussendung genau das, was es ist: ein vielseitiges Machwerk der One Woman Band.

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The Men – Devil Music

The Men – Devil Music

von am 27. November 2016

Seit The Men 2014 auf Tomorrow's Hits einer leichtgängigen Vision des klassischen Heartland Rock auf den Fersen waren, ist es im wahrsten Sinne ruhig um die ansonsten so eklektischen Vielveröffentlicher geworden.

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Deathspell Omega – The Synarchy of Molten Bones

Deathspell Omega – The Synarchy of Molten Bones

von am 23. November 2016

Das französische Black Metal-Mysterium meldet sich 6 Jahre nach Paracletus (und immerhin 4 nach der Drought-EP) mit  The Synarchy of Molten Bones ohne großes Promotion-Brimborium wortwörtlich über Nacht zurück. Und reklamiert dabei in gerade einmal 30 Minuten die Genre-Krone für sich, die 2016 eigentlich bereits an Epigonen wie Plebeian Grandstand vergeben zu sein schien.

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Natalie Ofenböck & Der Nino aus Wien – Das grüne Album

Natalie Ofenböck & Der Nino aus Wien – Das grüne Album

von am 22. November 2016

Steiermark und Wien liegen, wenn es nach der Mentalität geht, schon sehr weit voneinander entfernt. Doch Natalie Ofenböck und Nino Mandl finden auf Das Grüne Album einige Parallelen in der Seele und der Musik der beiden österreichischen Bundesländer. Dessen Songs sind manchmal wunderschön, manchmal zu infantil und kurzlebig.

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Bölzer – Hero

Bölzer – Hero

von am 21. November 2016

Dass Bölzer die durch Soma (2014) und vor allem Aura (2013) hochgetriebenen Erwartungshaltungen auf ihr Debütalbum stemmen, liegt zu einem Gutteil auch daran, dass sie mit diesen genüsslich brechen. Hero hat auch deswegen das Zeug zum konsenstauglichen Metal, believe the Hype!

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Metallica – Hardwired… to Self-Destruct

Metallica – Hardwired… to Self-Destruct

von am 20. November 2016

Dass Metallica auf der By Request-Tour die Setlist per (SMS-)Voting generieren ließen, scheint nun aufzugehen: Mit Hardwired...to Self-Destruct liefert die Institution ein bedingungslos am Markt und Fanwünschen angepasstes zehntes Studioalbum, dass ungeniert die eigene Discografie recycelt. Und den Kanon der Band trotzdem (oder gerade deshalb) durchaus gelungen fortführt - bevor man sich doch noch in zuviel Leerlauf vertändelt.

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