Album

Julian Casablancas + The Voidz – Tyranny

Julian Casablancas + The Voidz – Tyranny

von am 9. Oktober 2014

Dem Cover nach zu urteilen könnte 'Tyranny' gut und gerne auch von einer Gang aus The Warriors eingespielt worden sein. Nur konsequent, ist The Strokes-Chef Julian Casablancas mit dem wilden Stilamalgam seiner neuen Hintergrundcrew doch irgendwo tatsächlich auf Kollisionskurs und Kriegsfuß mit der relativ versöhnlichen Herangehensweise seiner Stammband.

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Hostage Calm – Die on Stage

Hostage Calm – Die on Stage

von am 8. Oktober 2014

Vor knapp einem Monat veröffentlichten Hostage Calm ihr viertes Studioalbum und damit schien für viele die Pop-Punk-Welt wieder in Ordnung zu sein. 'Die on Stage' wurde von allen Seiten hoch gelobt und sogar als Höhepunkt ihres bisherigen Schaffens bezeichnet. Doch diese Euphorie war nur von kurzer Dauer. 

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Grouper – Ruins

Grouper – Ruins

von am 7. Oktober 2014

'Ruins' ist als stille Pianoelegie das weltlichste, zugänglichste und in gewisser Weise auch konventionellste Grouper-Album bisher geworden. Die flüchtige, abgrundtiefe Melancholie der Liz Harris wird dadurch greifbarer denn je.

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Weezer – Everything Will Be Alright in the End

Weezer – Everything Will Be Alright in the End

von am 3. Oktober 2014

Sich von hartgesottenen Fans in der Sonne den Bauch pinseln lassen, mit ihnen an der Bar diskutieren, wo die verlorengegangenen Stärken von Weezer liegen, oder einfach eine ausgelassene Party auf hoher See feiern. Die beiden "Weezer-Cruises" am Luxusliner haben Rivers Cuomo und Co. sichtlich gut getan, die Perspektiven gerade gerückt. Nach vier Jahren Plattenpause ist 'Everything Will Be Alright in the End' deswegen tatsächlich ein kaum mehr für möglich gehaltenes Comeback geworden.

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Flying Lotus – You’re Dead!

Flying Lotus – You’re Dead!

von am 2. Oktober 2014

Flying Lotus beamt sich aus dem Orbit wieder zurück auf die Erde, direkt hinein in das lodernde Fieber sonnendurchtränker Jazzclubs. Womit Steven Ellison sich gleichermaßen auf Spurensuche bei  familiären Wurzeln begibt, wie er sein musikalisches Universum abermals neu vermisst.

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Punch – They Don’t Have To Believe

Punch – They Don’t Have To Believe

von am 1. Oktober 2014

Notfalls genügen Punch gerade einmal 5 Sekunden, um ihrem explodierenden Unmut gebührenden Ausdruck verleihen. So zu hören im Titeltrack, der freilich nur das Epizentrum der so schnörkellosen wie brutal angepissten 20 Minuten-Katharsis 'They Don't Have To Believe' geworden ist.

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Thom Yorke – Tomorrow’s Modern Boxes

Thom Yorke – Tomorrow’s Modern Boxes

von am 30. September 2014

Mittlerweile ist das unberechenbarste an Thom Yorkes Alben die zumeist aus dem Hinterhalt erfolgende Veröffentlichungsweise. Auch 'Tomorrow's Modern Boxes' ist für den Radiohead-Frontmann vordergründig Business as usual auf der seit 2006 konsequent gefahrenen Schiene, verschiebt den typischen Laptop-Pop unter dem Elektro-Mikroskop dann aber doch um feine Facetten - weiter weg vom Pop.

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Keeper – MMXIV

Keeper – MMXIV

von am 30. September 2014

Als hätten Thou das Jahr 2014 nicht bereits flächendeckend genug mit ihrem misanthropischen Crust-Doom gepfählt, liefert nun ein Duo aus dem Golden State Kalifornien eine erste Demonstration davon, welche Fußnoten im Genre zwischen den Szenegöttern aus Baton Rouge und nahverwandten wie Cough noch möglich sind.

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Joyce Manor – Never Hungover Again

Joyce Manor – Never Hungover Again

von am 28. September 2014

2014 wird in der öffentlichen Wahrnehmung hoffentlich nicht als das Jahr eingehen, in dem Joyce Manor wacker gegen Stagediving-Windmühlen gekämpft haben - sondern als anhaltender Bandzenit, auf dem die Kalifornier vielleicht sogar ihre bisher beste Platte veröffentlicht haben.

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Superheaven – Jar

Superheaven – Jar

von am 26. September 2014

Daylight heißen nun Superheaven. Ansonsten bleibt für die Band mit dem Gespür für miese Bandnamen auch unter dem neuen Banner alles beim Alten - und die Neuauflage des bereits 2013 erschienene Debütalbum 'Jar' auch knapp 17 Monate nach seiner Erstveröffentlichung immer noch so überzeugend wie am ersten Tag.

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