Album

Marathonmann – Holzschwert

Marathonmann – Holzschwert

von am 13. April 2013

Man darf dem auf die aufsehenerregende 'Die Stadt gehört den Besten'-EP folgenden Marathonmann-Debütalbum phasenweise schon eine dezente Formelhaftigkeit im Songwriting attestieren um letztendlich doch feststellen zu müssen: viel falsch machen die vier Münchner auf dem mitreißenden 'Holzschwert' trotzdem - oder sogar gerade deswegen - absolut nicht.

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Iron & Wine – Ghost on Ghost

Iron & Wine – Ghost on Ghost

von am 13. April 2013

Der so sanftmütige wie melancholische Lagerfeuer-Folk von 'The Creek Drank the Cradle' und 'Our Endless Numbered Days' ist auf dem fünften Iron & Wine-Album unter der Oberfläche immer noch spürbar - auf 'Ghost in Ghost' fährt Sam Beam mit Unterstützung von Mitgliedern des Tin Hat Trios, der Jazz Passengers, von Sex Mob sowie der Bands von Bob Dylan und Antony And The Johnsons jedoch noch weicher durch sonnengeflutete Songs ohne Scheuklappen als bisher.

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Turbostaat – Stadt der Angst

Turbostaat – Stadt der Angst

von am 11. April 2013

Aktuell in Ausgabe 241 der Visions: 'Stadt der Angst' bei den Schönheiten, als Nahverwanter Herremmodes nur eine Seite weiter ebenfalls veredeltes 'Das Ergebnis wäre Stille'. Bei eben jenen findet sich als erste Referenz zum Weiterhören Kettcars 'Sylt'. Davon die Flensburger zwar eigentlich noch mehr als nur zwei Schritte entfernt, aber es stimmt schon: Turbostaat haben auf 'Stadt der Angst' keine Bedenken mehr vor klassischem Indierock.

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The Flaming Lips – The Terror

The Flaming Lips – The Terror

von am 10. April 2013

Dreieinhalb Jahre nach 'Embryonic' finden die Flaming Lips zurück zum Albumformat, nicht aber zum Song: 'The Terror' ist ein sphärischer Mediations-Trip entlang der dunklen Abgründe des so fehleranfälligen zwischenmenschlichen Konstrukts der Liebe geworden. "Love is always something / Something you should fear / When you really listen / Fear is all you hear" sinniert ein hoffnungsloser Wayne Coyne.

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James Blake – Overgrown

James Blake – Overgrown

von am 9. April 2013

'Overgrown' fehlt der überrumpelnde Überraschungseffekt, der die künstlerische Sprengkraft von 'James Blake' vor zwei Jahren schnell zu einem modernen Klassiker der jungen elektronischen Musik machte. Was man dem zweiten Album des mittlerweile 24 jährige Dubstep-Wunderkindes nicht vorwerfen kann. Macht James Blake doch auf seinem zweiten Album grundsätzlich alles richtig.

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The Thermals – Desperate Ground

The Thermals – Desperate Ground

von am 8. April 2013

The Thermals rekonstruieren, was das Portlander-Trio zwischen ‘More Parts per Million‘ und ‘The Body, the Blood, the Machine‘ zu einer der packendsten Rockbands des Planeten machte. ‘Desperate Ground‘ ist  wieder knackiger an den Lo-Fi-Anfängen der Band als ‘Now We Can See‘ und ‘Personal Life‘ dran, lässt im Schatten seiner Ideale allerdings das unbedingte Feuer alter Tage auf andere Weise ebenso vermissen wie seine Vorgängeralben.

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The Knife – Shaking The Habitual

The Knife – Shaking The Habitual

von am 6. April 2013

Die schwedischen Elektro-Visionäre The Knife schließen nach mehr oder minder 7 Jahren Abwesenheit weitestgehend mit der eigenen Vergangenheit ab, liefern darüber hinaus jedoch gleich einen Ausblick, wie die Zukunft des Genres eventuell klingen könnte. Im Hier und Jetzt hinterlässt dies so begeistert wie ratlos.

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VIECH – VIECH

VIECH – VIECH

von am 5. April 2013

Im Heavypop-Wordrap vor wenigen Monaten haben die Grazer VIECH ihre eigene Musik noch nüchtern als “Schräge Popmusik mit deutschen Texten“ beschrieben, und das ist natürlich schon sehr richtig. Das Debutalbum präsentiert sich darüber hinaus als sympathischer Elektropop-Spielplatz auf dem sich die verschrobenen Poeten für keinen Blödsinn genieren (brauchen).

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Melvins – Everybody Loves Sausages

Melvins – Everybody Loves Sausages

von am 4. April 2013

Das es die Melvins seit jeher so originell wie überzeugend verstehen sich die Songs anderer Künstler einzuverleiben, davon haben sie schon das eine oder andere Lied von The Who oder Kiss gesungen. Auf 'Everybody Loves Sausage' legen sie dieses Talent konsequent mit der Verneigung vor ihren musikalischen Vorbildern zusammen. Nicht nur aufgrund prall gefüllten Gästeliste ein gelungener Tribut.

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Rika – How To Draw A River, Step By Step

Rika – How To Draw A River, Step By Step

von am 3. April 2013

Rika stemmen auf ihrem langsam herangewachsenen Debütalbum weitestgehend die Erwartungshaltungen, welche nach den beiden vorangegangenen, so famosen Split-Singles durchaus gestellt werden durften. Auf 'How To Draw A River, Step By Step'' fächert das Niederösterreichische Quartett seinen tief in den 90ern verankerten, zwischen Indie- und Emo pendelnden Rock sogar noch überlegter und akzentuierter auf als bisher.

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