Album
„All of my songs are love songs/ All my songs are blue/ All of my songs are about death.“ singt Midwife Madeline Johnston auf ihrem vierten Studioalbum No Depression in Heaven im Song Killdozer.
1938 wurden die Mormonen per Gesetz zu Feinden des Bundestaates Missouris erklärt. Davon handeln die 15 Minuten der elf Songs auf Salt Sermon, dem keine Gefangenen machenden Debütalbum von Missouri Executive Order 44.
Noch vor der Veröffentlichung des Debütalbums The Light Age ist die Geschichte von Many Eyes durch den Rausschmiss von Gitarrist Charlie Bellmore genau genommen sogar ein über zwei Brüder-Trennungen geworden.
Little Feather ist für 40 Watt Sun keine Rückkehr zum Doom Metal, doch schließt Patrick Walker den Slowcore-Kreis stilistisch durchaus ein gutes Stück weit zu The Inside Room, während sich inhaltlich ganz neue Hoffnungsschimmer auftun.
Concrete Winds sind seit jeher auf einem schier wahnsinnig vor Wut gewordenen Kriegspfad mit dem grindigen Blackened Death. Auf ihrem dritten Studioalbum eskaliert die Lage nun extremer denn je.
„Aggressive shoegaze? bleak post punk goth grunge?“ fragt das Quintett Executioner's Mask aus Philadelphia - und macht sein drittes Studioalbum ...Almost There zu einem vehementen Ausrufezeichen hinter diesen Verortungen.
Nomen est Omen: Improvised Guitar with Rain Outside "was recorded during a rainy week in which I did not leave the house very much“, erläutert Oliver Collier nach einer langen, langen Solo-Funkstille.
Seit ihrem selbstbetitelten Comeback 2019 legen Duster spätestens jetzt, mit In Dreams, eine unerwartet konstante Produktivität an den Tag. Das ist fabelhaft - auch wenn sie die Alben vom Niveau der legendären ersten Lebensphase beständig ein klein wenig weiter entfernen.
Die ambienten Keyboardflächen von Ghosteen bleiben als Basis des Songwritings in unmittelbarer Nähe, Warren Ellis der einzig relevante kreative Reibungspunkt. Doch kehrt Nick Cave in die Arme seiner Bad Seeds relativ happy und voller Optimismus zurück: Wild God zeigt eine Band, deren Kopf sich wieder am Leben zu erfreuen versucht.
Klingen Thrown auf ihrem Debütalbum Excessive Guilt eher so, wie man sich am Höhepunkt des Nu Metal die Zukunft vorgestellt haben könnte? Oder so, wie sich die Generation TikTok den Jahrtausendwechsel im Rückblick eines ADHS-Rausches vorstellt?










