Album
"It all goes away/ It all ends in loss/ All will decay/ It all leaves.", und kein Licht am Ende des Tunnels. Das pessimistische Everything Worth Loving ist als zweiter Langspieler von Elder Devil gewissermaßen deren zweites Debütalbum nach The Light Dimmed Eternal.
Sunami machen auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum wenig überraschend Sunami-Sachen - also ebenso entwicklungsresistenten wie effektiven Beatdown Hardcore mit tough flammenden Metalcore-Ahnungen.
Doomiger Stoner Rock der alten Schule mit unverbrauchtem Schwung, wertkonservativ im besten Sinne: Saint Karloff nehmen die Herausforderung, Interstellar Voodoo einen würdigen Nachfolger zu bescheren, mit Paleolithic War Crimes an.
Eremit opfern dem Sludge Metal mit Wearer of Numerous Forms, was Kali Malone Anfang 2023 für den Drone und Bell Witch erst unlängst für den Funeral Doom darboten: ein überlebensgroßes Epos von auslaugender Länge - und immens entlohnender Wirkung.
Jozef van Wissem und Jim Jarmusch durchwandern gemeinsam American Landscapes, die sich als als Drone Ambient mit Avantgarde Folk-Aura so düster und beklemmend wie einladend offen wie eine Symbiose von Gustavo Santaolalla und Earth anfühlen.
Sarah Rose Janko (Dawn Riding) und Tony Molina (Ovens) schütten auf In The Store, dem Debütalbum ihrer Kooperation als The Lost Days, zehn liebenswert unspektakuläre Indie/Folk/Pop-DIY-Ohrwürmer in knapp dreizehn Minuten aus den Handgelenken.
Veritabler Body Horror im Geiste, letztendlich eine Durchhalteparole an sich selbst: Daniel Blumberg löst seine Singer-Songwriter-Wurzeln auf GUT endgültig im experimentellen Art-Avantgarde-Experiment auf.
Haben Crush mit Past Perfect da mit dem als so schwierig geltenden zweiten Album womöglich gleich ein Übergangswerk aufgenommen - von einer der besten Indie-Pop-Bands der vergangenen Jahre hin zu einer wirklich herausragenden Ereignis?
Aus dem 2021er "Konzertfilm" Shadow Kingdom: The Early Songs of Bob Dylan heraus ist auch das 40. Studioalbum (respektive im Umkehrschluss auch die zweite Soundtrackarbeit) der mittlerweile 82 jährigen Ikone entstanden.
Vulgar Display of Power, perfekt als effektive Gym-Rage-Banalität: Die brutalen Death Slamer von Sanguisugabogg rufen zwei Jahre nach ihrem Debut Tortured Whole ihr Potential auf Homicidal Ecstasy mit bestimmter Mine, verlagertem Gewicht und Nu Metal-Schwung ab.










