Album
Der ehemalige The Verve-Gitarrist Nick McCabe hat sich längst einen Namen als intuitiv forschender Ambient-Klangbastler gemacht. Present Imperfect gibt einen ausführlicheren Einblick in diesen Prozess.
Drei Jahre nach ihrer ersten Demo 2020 haben Oceanlord mit Kingdom Cold ein enorm vielversprechend im Stoner, Doom und psychedelischen Hardrock - „Stoner Gloom Rock“ - schipperndes Debütalbum aufgenommen.
Formalist haben sich angesichts der imposanten Rückkehr von Khanate - also der am deutlichsten Pate für den MO der Italiener stehenden Institution - nicht den einfachsten Moment ausgesucht, um mit ihrem Zweitwerk We Inherit a World at the Seams aufzuzeigen.
Khanate gibt’s nicht nur plötzlich längst wieder - die Drone-Supergroup hat mit (dem Swans'esk bitelten) To Be Cruel auch schon ein mürbe machendes Comeback-Album parat, dass einem jede Freude im Leben vergehen lässt. Herrlich!
Reflections: Sieben neoklassizistisch Klavierstücke, 2019 von Sufjan Stevens im Auftrag des Houston Ballett für zwei Klaviere (an denen für diese Studioaufnahme nun Timo Andres und Conor Hanick an den Tasten sitzen) und elf Tänzer geschrieben.
Hat die Emoviolence/ Screamo-Institution Jeromes Dream mit The Gray Inbetween womöglich tatsächlich doch noch das Album aufgenommen, auf das man seit ihrem ikonischen Debüt Seeing Means More Than Safety gewartet hat?
Simian Mobile Disco-Hälfte James Ellis Ford hat als Produzent namhaften Indie-Größen und alteingesessenen Mainstream-Institutionen wie den Arctic Monkeys, Foals, Florence and the Machine, Depeche Mode, Haim, Gorillaz, Klaxons, Jessie Ware, Kylie Minogue oder den Pet Shop Boys zu Glanztaten verholfen. Nun legt er mit Hum (nach einer ersten EP vor wenigen Monaten) sein erstes Soloalbum gefunden.
Heaven Metal, vom Gloomcore versöhnt: Nach Song for an Unborn (unter dem Alias Sister Grotto) und der tollen Bush-Verneigung mit Allison Lorenzen tut sich Midwife Madeline Johnston in einem äußerst produktiven Jahr für Orbweaving mit Vyva Melinkolya zusammen.
Die Kooperation Stygian Bought Vol. I war der nötige Schritt zur Seite, um Luft zu holen und Anlauf zu nehmen. Schließlich denken Bell Witch Future's Shadow, das Nachfolge-Projekt ihres genrefeiernden (und nebenbei auch in ästhetischer Hinsicht eine neue Metal-Zeitrechnung einleitenden) Doom-Meisterwerks Mirror Reaper, schon mit dessen ersten Teil - The Clandestine Gate - in einem noch größeren Rahmen.
Nach einer Reihe an Soundtrack-Arbeiten (für u.a. Only Lovers Left Alive, Paterson oder The Dead Don‘t Die) sowie einer Handvoll EPs legen Carter Logan und Jim Jarmusch als Sqürl mit Silver Haze nun ihr Debütalbum vor.










