EP
Wohl eher ein Zwischenspiel denn ein Paradigmenwechsel. Doch Blood Incantation tauschen ihren Alien Death Metal auf Timewave Zero in absoluter Konsequenz gegen die formoffenen Sphären des Space Ambient, der kosmischer Musik und einer progressiver Analog-Elektronik.
Die erste Zusammenarbeit Texas Sun war rund um den alles überstrahlenden Instant-Hits seines Titelsongs vielleicht spektakulärer und griffiger - das regelrecht unscheinbare Texas Moon erweist sich allerdings nach anfänglicher Unterwältigung als wirklich sehr feiner Konterpart und würdiger Nachfolger der tollen EP von 2020.
Dass die EPs von Burial mit Antidawn inzwischen bereits die Länge regulärer Alben erreichen, kann man sicher auch als Indikator für die Prognose nehmen, dass William Emmanuel Bevan wohl niemals mehr einen Nachfolger zu Untrue aufnehmen wird.
Als Fortsetzung einer vermeintlichen Serie erforscht A Dream About Death die Metamorphose der sich in der Indietronic und dem dreampoppigen Artrock neu erfunden habenden Band Circa Survive weiter.
Zum Bandcamp Friday im Februar 2022 spendiert Vennart nachträglich noch die EP CGI METALS OST - "The soundtrack to the CGI Metals DVD, a companion piece to the album To Cure A Blizzard Upon A Plastic Sea." Spitze!
Mit The Wrath of the Clouds bekommt Marissa Nadlers jüngstes Studioalbum The Path of the Clouds einen EP-Appendix, bestehend aus drei eigenen Outtakes sowie zwei Coversongs.
Nakama bedeutet aus dem Japanischen übersetzt offenbar so viel wie Freund, Kamerad oder Verbündeter. Die gleichnamige EP von Steve Gunn ist folgerichtig eine Kooperations-Geschichte.
Mit So Certain legt Dauerveröffentlicher Ryley Walker kein Jahr nach dem fabelhaften Course in Fable vier neue Progressive Folk-Songs vor, die den Weg seines jüngsten Studioalbums schwindelfrei weitergehen und verinnerlichen.
Und wieder mal so ein Session-Juwel aus dem qualitätsgarantierenden Studio in Chicago: Primitive Man on Audiotree Live bedeutet nihilistischen Doom Metal, Sludge und Noise im starken Sound.










