EP
The Great Dismal B-Sides versammelt mit zwei Originalen und einem Delfonics-Cover drei Songs, die es vergangenes Jahr nicht auf das vierte Nothing-Album geschafft haben, das Niveau des Langspielers aber eigentlich locker halten.
Ohne große Vorankündigung spendiert Laura Jane Grace mit At War with the Silverfish einen EP-Nachsatz zum noch kein Jahr auf dem Buckel habenden Album Stay Alive.
Schon seit 2019 ist James Kent von der Zugfähigkeit von Excess überzeugt. Dass er sie nun abermals als Single auskoppelt und dazu auch noch sechs Musikern zum Covern gibt, ist dann gut, aber doch dezent…exzessiv.
Lamp of Murmuur ist auch 2021 besonders produktiv: Neben der Compilation Remnants of a Bewildered Ache sowie der Dai-ichi-Split Virgin Womb of Eternal Black Terror erscheint wenige Stunden nach Submission and Slavery noch der Trabant Punishment and Devotion.
Seit dem wundervollen selbstbetitelten Howling Bells-Debüt von 2006 hat man Juanita Stein unbedingt ins Herz geschlossen - und schenkt der Solokarriere der Australiern gefühlt - oder gerade deswegen? - dennoch nicht die angebrachte Aufmerksamkeit.
Love Nobody bietet nicht den originellsten Sound oder das eigenwilligste Songwriting, macht seine Sache aber so kompetent und gefühlvoll: Jenn Champion tanzt mit den Oyster Kids durch die Synthpop-Melancholie der 80er.
Zum prolongierten Abschied verschärft sich die Kampfzone: Als EP-Nachhall zu Kathodos (2020) könnte Katartisis einen Scheitelpunkt im hiermit womöglich (auch nur vorläufig) zu einem Ende kommenden Kosmos von Serpent Column aufzeigen.
Mit Christfucker steht das zweite Portrayal of Guilt-Album 2021 nach We Are Always Alone bereits in den Startlöchern. Trotzdem blieb offensichtlich auch noch genug Zeit für eine gemeinsame Split mit den Kumpels von Chat Pile.
Lorde hat für Te Ao Mārama fünf Songs (leider nicht die ausnahmslos besten übrigens) ihres erst wenige Wochen jungen Drittwerkes Solar Power neu auf Maori aufgenommen. Eine sehr gute Entscheidung!
Circuit Circuit stellen ihren „glitch punk from the middle of tennessee“ auf einem selbstbetitelten Debüt-Kurzformat vor, das seine Inspiration ungeniert aus der Vergangenheit zieht, sich dabei erstaunlich zukunftsfit präsentiert.










