Reviews
Die Zusammenarbeit zwischen Mizmor und Thou für ein Zola Jesus -Cover (mit der gemeinsamen Bekannten Emma Ruth Rundle) war also nicht erst der Beginn: A.L.N. und die Band aus New Orleans haben mit Myopia im vergangenen Jahr bereits heimlich still und leise ein Kooperations-Album gemeinsam aufgenommen.
Unglaublich, aber wahr: Leadgitarrist Kirk Hammett hat zum Record Store Day 2022 erfolgreich die Erlaubnis eingeholt, um mit der EP Portals ein eigenes Projekt neben Metallica in Angriff nehmen zu dürfen.
„This is Mogwai's new song, Boltfor. They began recording the track during the sessions for their last album As The Love Continues and finished it this year at their own studio in Glasgow, Castle of Doom.“
Fett produzierter Crosover Thrash und Death Metal mit einer Prise Hardcore Punk aus Kanada: Mike Binsted alias Fracture bekommt für die Single Merciless Unterstützung von Landsmann und Nachbar Brandon Williams alias Chastity.
Seit 2018 konzentriert sich Colin Stetson beinahe ausnahmslos auf seinen ertragreiches zweites Standbein als Soundtrack Komponist - mittlerweile rund zwei Jahre nun schon allerdings auf eine möglichst ambitions- und harmlose Weise. Among the Stars ist diesbezüglich ein relativer Tiefpunkt.
Kublai Khan TX bleiben mit Lowest Form of Animal auf die nicht nur stumpfte, aber (emotional und stilistisch gesehen) an variabler Bandbreite doch sehr überschaubare Aggro-Zone des metallische Beatdown Hardcore abonniert. Gut so!
Mainstream Sellout: Der längst als Synonym für das zappelnd-energiegeladene Schlagzeuspiel (und bisweilen auch den zeitgenössischen Sound) des Genres stehende Travis Barker hat eine zweite Platte mit Machine Gun Kelly, der menschgewordenen Persiflage des Poppunk, aufgenommen.
Father John Misty erträumt für sein fünftes Studioalbum Chloë and the Next 20th Century eine Zeitlosigkeit, die von den 20er- bis zu den 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts schwelgend eine Schwarz-Weiß-Romantik in das tröstende Grau warmer Lovesongs übersetzt.
Das ursprüngliche Randy Ortiz-Artwork war cooler, die Agoraphobic Nosebleed-Songs fehlen komplett und die immer schon aus dem Nichts kommenden Samples in den Converge-Beiträgen ebenso - ansonsten ist das Redux-Facelift, das Kurt Ballou der 1999er-Split-EP The Poacher Diaries verpasst, allerdings eine rundum gelungene Bereicherung für den Converge'schen Bandkatalog.
Unglaublich schnell verflogene zwölf Jahre hat das das lange vergriffene, 2010 nur in kleiner Auflage gepresste Debüt der Band aus Mt. Pleasant bereits auf dem Buckel. In Form von Cloud Rat: Redux gibt es nun eine Neuaflage, die auch eine produktionstechnische Frischzellenkur darstellt.










