Single
Future Proof bedeutet, dass man freilich so oder so mit Many Eyes als Metalcore-Macht rechnen wird dürfen - sich die Begeisterung über das zweite der beiden Every Time I Die-Nachfolgeprojekte aktuell aber noch in Grenzen hält.
Geese starten das Jahr nach ihrem Durchbruch mit 3D Country und 4D Country anhand der vielleicht naheligendsten Option - sie machen ihr gar nicht so schräges Cover von Baby der Allgemeinheit zugänglich.
Die chilenischen Kumpels Yaima Cat und Simón Campusano schieben mit der Single Pétalos einen sehr gelungenen Nachsatz zur noch feineren Koop-EP Cinco Relieves aus dem Vorjahr hintendrein.
Enter Shikari begeben sich mit Jason Aalon Butler (ohne jene Musiker, die sich gerade als Fever 333 hinter dem ehemaligen letlive.-Frontmann positioniert haben) auf Tour. Als Einstimmung darauf gibt es die gemeinsame Single Losing My Grip.
Seit ihrem Debütalbum I Can‘t Let Go (2022) überzeugte Suki Waterhouse mit Standlone-Singles wie Every Day's a Lesson in Humility und Nostalgia oder auch der EP Milk Teeth ansatzlos - und macht dort mit OMG weiter.
Mit Heaven Is A Junkyard ist Trevor Powers nach acht Jahren Pause ein tolles Comeback für Youth Lagoon gelungen. Mit Football spendiert er der Platte nun auch noch einen adäquaten Epilog.
Super: Die Lemon Twigs Brian und Michael D’Addario halten das Niveau ihres aktuellen Studioalbums Everything Harmony mit der aus dem Nichts kommenden neuen Instant-Killer-Single My Golden Years. Mindestens!
„No, I don’t need nothing/ No, nothing I don’t already hold.“ Peter Silberman und Michael Lerner praktizieren auf der vierten The Antlers-Single in diesem Kalenderjahr eine asketische Meditation.
Mit Softpower in die Bluezone: Bilderbuch tanzen weiter auf dem Trip der anachronistischen Psychedelik und legen der jüngsten EP im Jahr 2023 noch eine entsprechende Standalone(?)-Single nach. Oder: "grab a friend drink a beer. fuck biogena fuck health apps. stay up all night! eat dirt!!! never stop living".
Mark Kozelek und die Leichtigkeit des (Verliebt-)Seins: Für Mindy lässt der aus der breiten Wahrnehmung verschwundene Exzentriker Sun Kil Moon jenseits der Quiet Beach House Nights durch die Lounge grooven.










