Das Jahr in Platten mit: Eight Bells

von am 15. Dezember 2016 in Adventskalender 2016, Featured

Das Jahr in Platten mit: Eight Bells
© Amie Lee King

Landless knüpft beinahe nahtlos an den Vorgänger The Captain’s Daughter an und erzählt die Geschichte einer einst auf See verlorenen Seele, die nach ihrer Rückkehr feststellen muss, dass es kein Zuhause mehr für sie gibt, so bedrückend wie fesselnd fort. Überhaupt denkt Melynda Jackson die Wege ihrer Band auf dem Zweitwerk von Eight Bells in vielerlei Hinsicht weiter: So unberechenbar der Wellengang zwischen ätherischen Melodiebögen, drückendem Doom und gnadenlos in den Black Metal schielender Ausbrüche auch sein mag, so homogen verschweißt Jackson diesen mit dynamischer Klasse. Womit Eight Bells nicht nur bereits früh im Jahr 2016 die Latte für ähnlich verankerte Alben enorm hoch gelegt haben – sondern auch endgültig als Ausnahmeband etabliert sind.

oranssi-pazuzu-vaeraehtelijaeOranssi Pazuzu – Värähtelijä

Das ist mein Favorit, weil sie Stile kombinieren, die wahren Metalheads wirklich auf den Sack gehen können. Zumindest hat das dazu geführt, dass ich es mir wieder und wieder anhören konnte, ohne davon gelangweilt zu werden, oder schlimmer, es komplett zu vergessen. Das ist ein großer Teil dessen, das mich etwas wieder und wieder hören lässt.

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Worm Ouroboros - What Graceless DawnWorm Ouroboros – What Graceless Dawn

Mit jedem Album werden die einfach schöner und tragischer, und drücken ein Verlangen aus, das der meisten Musik fehlt, seit 4AD geilen Scheiß rausgebracht haben. Ich glaube, das ist Rechtfertigung genug.

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alcest-kodamaAlcest – Kodama

Ich mag, dass dieses Album „rockigere“ Gitarren und etwas mehr Aggression aufweist, ohne die feinen und meisterhaften Melodien und Pop-Momente aufzugeben. Wir haben hier auch Blastbeats und Gekreische. Ich liebe diese Platte.

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voivod-post-societyVoivod – Post Society

Ich könnte diese Band 30 oder mehr mal sehen, und sie immer noch genießen. Es gibt keine Nullnummern auf dieser EP. Und ein Cover von Hawkwinds Silver Machine. Ein Teil dessen, was ich an dem Album so mag, sind die untypischen musikalischen Entscheidungen. NICHT LANGWEILIG.

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David Bowie - BlackstarDavid Bowie – Blackstar

Ich habe eine Menge über das Ende meines Lebens nachgedacht. Oder über das Ende des Lebens im Allgemeinen. Über das Sterben, und das Zurücklassen von Geliebten, oder von Geliebten zurückgelassen zu werden. Die elektrischen Impulse die zu Erfahrungen führen… hören einfach auf. Angst vor dem Tod – nur Menschen haben Angst, zu sterben. Bowie hat es mit Anmut getan – und ich bin so glücklich, all die Musik zu haben, die er uns hinterlassen hat. Wirklich eine Space Oddity.

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