गौतम बुद्ध – पुनर्जन्म भाग १

von am 9. August 2021 in Album

गौतम बुद्ध – पुनर्जन्म भाग १

गौतम बुद्ध alias Gautam Buddha stammen mutmaßlich aus Kushinagar, Uttar Pradesh in Indien, und haben mit dem Wiedergeburts-Konzeptwerk पुनर्जन्म भाग १ (laut Google-Translate: Reincarnation Part 1) ein exotisches Debütalbum vorgelegt.

Die vier (jeweils rund neuneinhalb Minuten langen) Songs dieser (zumindest vorerst) nur digital erhältlichen, in Szenekreisen aber langsam Wind machenden Platte inszenieren den Atmospheric/ Melodic  Black Metal mit einem faszinierend rohen LoFi-Sound: Ein karges Schlagzeug scheppernd zum Industrial tackernd, primitiv und archaisch, meistens stromlinienförmig simplizistisch – wie eine spartanische Drummachine, die in den kalten Postpunk hallt -, während das gurgelnde Geschrei im wilden Strom gurgelnd faucht.
Das eigentliche Spektakel sind jedoch die heroischen Gitarren, die die atonale Repetition für expressionistische Riff-Achterbahn aufbrechen, eine seltsam entrückte, geradezu proggig pointillistisch-funkelnde Melodiösität an den Tag legen, über atmosphärische Parts durchatmend, schweindelerregende Feuerwerke im kaputten Klang abfeuern.

Diese zurückgenommenen Passagen sind dann übrigens ganzheitlich gesehen die gelungenstem Teilstücke der vier Nummern, die so an sich wenig variabel oder abwechslungsreich (obgleich aufgrund der Gitarren gefinkelt und detailreich) nach vorne ballern, sich jedoch alle im dritten Viertel ausbremsen, kurz nachdenklich einkehren und dann wieder rasant nach vorne ballern.
Wieviel mehr Potential गौतम बुद्ध allerdings noch hätten, kann man eindrucksvoll in einzelnen Hochphase nachhören. Wenn पुण्य समाप्त हो जाने पर etwa erst ruhiger zur 70s-Psychedelik treibt, dann die Zügel anzieht und seine sägende Saitenarbeit feingliedrig rasen lässt, um dann kurz in die entschleunigte, fast hypnotische Doom-Zeitlupe zu kippen. पुण्य फल भोगने के लिए erzeugt am genormten MO der Platte einen Sog wie im Delirium (ist mit Scheuklappen also quasi die Maximierung der पुनर्जन्म भाग १-Formel), bevor पाप का फल भोगने के लिए। heavy und episch beginnt, um eine subversive Nostalgie und Sehnsucht in der manische. Dringlichkeit zu transportieren.
Ungeachtet der mystisch-mysteriösen (oder vielleicht ja auch nur geschickt konstruierten) Aura der Band (?) ist पुनर्जन्म भाग १ insofern eine über die Monotonie und strukturelle Vorhersehbarkeit hinausschießende, enorm vielversprechende Talentprobe.

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