Suche nach: Art Brut
Nachdem Iceage das Jahr 2013 mit ihrem Zweitwerk 'You're Nothing' triumphal begonnen haben, beschließen sie es auch ebenso: mit zwei Coversongs, welche die Kopenhagener Gang aus beinahe ungekannten Perspektiven anleuchtet.
Der längsten Pause zwischen zwei Veröffentlichung lassen Celeste das erste Doppelalbum ihrer Karriere folgen. Wo andere Bands dabei wahrscheinlich die Möglichkeit ergriffen hätten ihr Songwriting in aller Vielfalt aufzubrechen gehen die Franzosen darauf genau den entgegengesetzten Weg.
Russian Circles lassen ihren Worten Taten folgen: tatsächlich waren die Gräben zwischen ihren gnadenlos metallischen Riffmassiven und den versöhnlichen, geradezu intimen Momenten niemals tiefer als auf dem fünften Studioalbum der Band. Der Tanz über die darüber gespannten Drahtseilakte gelingt dem Trio aus Chicago dann allerdings folgerichtig auch mit einer beispiellosen Versiertheit.
Dylan Mills wurde ja mit jedem seiner Alben zugänglicher und hat dazu nie einen Hehl daraus gemacht, dass seine einzigen Interessen einzig bei Money, Girls, Cash and Cars liegen. Das entschuldigt allerdings nicht, dass der die Alben von Kanye West und Jay Z brav abwartende Dizzee Rascall beim Versuch sich auch die neue Welt untertan zu machen vollends dem Mainstreamgeschmack prostituiert.
Weil die Wartezeit zwischen zwei Metallica Alben immer länger - und insgeheim auch: immer ein bisschen egaler - wird fungieren weiterhin Live-Veröffentlichungen als Überbrückung zum gerüchteweise 2015 erscheinenden zehnten Studioalbum.
Der Nachhall zur imposanten Dystopie 'Vertikal' schwankt zwischen souveräner Ausschussware und grandios in Szene gesetzter Postmetal-Brillanz. Muss man nicht unbedingt im Regal stehen haben, sollte man aber.
Der erste Platz im Rennen um das beste untruen Black Metal Album im Jahr 2013 dürfte in fester Hand von Deafheaven bleiben. Altar of Plague reklamieren mit ihrem dritten Studioalbum auf verstörende Art und Weise jedoch ebenfalls einen Platz am Treppchen.
Wenn Soloalben dazu dienen intime Innenansichten mit persönlichem Fokus zu ermöglichen, dann darf man sich spätestens jetzt ernsthafte Gedanken über die Gemütsverfassung von Philip Hansen Anselmo machen.
Die Brutalo-Derwische von Harm's Way sind mittlerweile bei Deathwish Inc. angekommen. Das passt wie die Faust aufs Auge - zumal in Chicago ansonsten alles beim Alten geblieben ist.
'Immunity' ist eine 60 minütige Wanderung durch die Nacht in den Sonnenaufgang; ein rauschhaftes Flechtwerk aus progressiven Techno-Extasen und ätherisch treibenden Ambientlandschaften - in den besten Momenten ein schlichtweg magische Reise.










