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Bevor er in den kommenden Monaten noch den regulären Nachfolger zu seinem 2020er Hauptwerk Welcome to Hard Times folgen lassen wird, verneigt sich das nimmermüde Arbeitstier aus Dallas vor einem Idol und Freund - 10 for Slim: Charley Crockett Sings James Hand.
Seit seinem von ihm bis heute unerreicht geblieben Solodebüt Hellbilly Deluxe ist die Diskografie von Rob Zombie eine Abwärtsspirale mit flachem Gefälle und sporadischen Lichtblicken. The Lunar Injection Kool Aid Eclipse Conspiracy gehört insofern überraschend zu letzterer Kategorie.
Neil Young stöbert einmal mehr in seinen Archiven, um vergessene Perlen zu finden. Diesmal ist mit Young Shakespeare die Aufzeichnung einer Acoustic-Solo-Show von 1971 dran.
Hinter der beinahe konfrontativen Artwork-Wahl von Half a Human scheint sich eine weitestgehend diplomatische - oder eher auch zwischen Vergangenheit und Gegenwart mäandernde - Agenda zu verbergen.
Tatsächlich so sinn- und gehaltvoll wie ein halber Suff: Auch auf dem vierte Album nach der Reunion spielen die Fratellis ihren barock angereicherten Poprock ohne Ecken und Kanten, klangen aber vielleicht noch nie so beliebig wie auf Half Drunk Under a Full Moon.
Elasticity versammelt fünf typisch zerschossene, hymnisch strebende Songs, die Serj Tankian eigentlich für ein Comebackalbum von System of a Down erdacht hatte. Geworden ist daraus nichts - was womöglich besser so ist.
Ihre herrlichen Klischees und Trademarks artikuliert Lana Del Rey auf der bisher wohl subversivsten Ebene ihrer Karriere: Die Diva und ihr kongenialer Kompagnon Jack Antonoff spendieren dem 2019er-Klassiker Norman Fucking Rockwell! mit Chemtrails Over the Country Club einen geradezu unscheinbaren Epilog.
Eine Bestätigung der Theorie hätte es so vielleicht nicht unbedingt benötigt, aber dank A History of Nomadic Behavior besteht nun zumindest Gewissheit: Selbst ein schwaches Eyehategod-Album kann eindeutig immer noch mehr, als ein Gros der rechtlichen Mitstreiter im Sludge-Morast.
Auch wenn letztendlich nur das herausragende Conversation Piece wirklich hängen blieb, hat spätestens Walls die kreative Talsohle der Kings of Leon zu einem heimeligen Plätzen umfunktioniert. When You See Yourself macht dort gekonnt weiter.
Unbestreitbar ist das ein willkommenes Mehr an toller Musik, aber eben auch über eine latent suboptimale Veröffentlichungsweise vermittelt: Matt Berninger legt Serpentine Prison als Deluxe Version neu auf.










