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The Five Stages of Grieve als instrumentale Ambient-Odyssee: Meditations ist der erste Part der letztendlich 49 Songs umfassend werdenden, fünfteiligen Albenserie Convocations, auf der Sufjan Stevens den Tod seines leiblichen Vaters musikalisch verarbeitet.
2020 haben Loathe aus Liverpool mit ihrem (starken und ambitionierten, aber subjektiv auch doch noch etwas zu unausgegorenen) Zweitwerk I Let It In and It Took Everything für ein ordentliches Workout in der Szene gesorgt. Dort praktiziert The Things They Believe nun einen stilistisch überraschenden Cooldown.
Die Ausgangslage ist eine denkbar undankbare: Die Söderberg-Schwestern Johanna und Clara interpretieren auf Who by Fire mit einer Wagenladung an Gästen Songs, bei denen sie sowohl gegen die Originale von Leonard Cohen, wie in wenigen Ausnahmefällen sogar auch gegen vorangegangene Coverversionen, nur verlieren können.
Über das popkulturell ausgeschmückte Wunder-Artwork hüllen wir besser von vornherein ein vornehmes Schweigen, bevor es den Sachverhalt zu klären gilt, ob sich die acht Jahre Wartezeit auf Godspeed gelohnt haben.
Das solide Hey Clockface war gerade nach dem tollen Comeback Look Now ja eher eine ernüchternde, ambivalente Angelegenheit, die gefühlt auch weitestgehend abseits der breiten öffentlichen Aufmerksamkeitstattfand. Die Artrock EP La Face de Pendule à Coucou könnte diese subjektive Wahrnehmung - ungewollt - ändern.
Es gibt fünf gute Gründe, warum sich Live From Saint Vitus mit Covers Vol. 6 um die Krone der bisher besten Bandcamp-Veröffentlichung von Two Minutes to Late Night streitet.
Minimalistische Elektronik und kammermusikalische Arrangements für spirituelle Jazz-Welten: Promises, das Zusammentreffen von Floating Points, Pharoah Sanders und dem London Symphony Orchestra ist eine meditative Synergie von transzendentaler Berieselung.
Auch wenn der Einstieg dies auf den Erstkontakt beinahe kaschiert, hält Still Woman Enough, das vierte in einer Reihe von fünf geplanten Alben, weitestgehend das beeindruckende Niveau, mit dem Loretta Lynn ihr Spätwerk zum schaulaufenden Triumphzug auslegt.
Die überraschend auftauchenden Songs Wheels Roll Home oder It Is What It Is führten letztendlich nicht nur zu einem Comeback-Album, sondern auch zu einer erstaunlich versöhnlichen Erkenntnis: The Antlers haben mittels Green to Gold ihren Frieden mit der Traurigkeit geschlossen.
Mit der Retrospektive Assembly gibt es nun - paradoxerweise ein Jahr vor den potentiellen Jubiläen des runden Geburts- oder Todestages der Ikone - ein kompetent kuratiertes und vor allem kompaktes Best Of von Joe Strummer.










