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Wild Gods war eines der Highlights des vergangenen Musikjahres. Ob es deswegen allerdings auch notwendigerweise eine reine Instrumental-Version dew lange hinausgezögerten Comebackwerkes von The Number Twelve Looks Like You gebraucht hätte, werden wohl nur Die Hard-Fans eindeutig für sich beantworten können.
Das Comeback Bloodlust war vor drei Jahre zwar keinesfalls das Meisterstück, zu dem es mancherorts gemacht wurde. Dennoch ist es nicht die schlechteste Idee von Ice-T, mit Carnivore praktisch dasselbe Album noch einmal aufzunehmen.
Abel Makkonen Tesfaye leuchtet seinen angestammten R&B auf After Hours deutlich wie nie im Neonlicht der 80er und Wavepop aus. Das funktioniert einnehmender und authentischer, als das Artwork auftischend will.
Keine Erektionsprobleme bei den schwedischen Asseln der Viagra Boys: Common Sense verschreibt im EP-Format abermals einen dringlichen Schub aus hedonistischem Dancepunk, agiert aber mit einer introspektiver gesetzten Gangart.
Julia Stone versammelt auf der Charity-Compilation Songs for Australia eine illustre Riege an befreundeten Bands, um Hilfsgelder für die vor einigen Monaten tobenden, verheerenden Buschfeuer am fünften Kontinent zu sammeln.
Wieder eine neue Facette von Blanck Mass: Benjamin John Powers bastelt unter seinem Alias nach über vier starken Soloalben und frustrierenden Produktionstätigkeiten nun den Score für Calm With Horses.
Nach dem bestenfalls teilgelungenen Elektro-Ausfall Groove Denies im vergangenen Jahr behält Stephen Malkmus seine hohe Veröffentlichungsrate bei, findet mit Traditional Techniques über die Kursänderung zum psychedelischen 70s-Folk aber wieder in die Spur zurück.
Mit ihrem Vertrauten und Produzenten-Kumpel Matthias Glava haben Dungen für Dungen Live eine mal ausschnitthafte, mal halluzinogen ineinander verschwimmende Odyssee durch ihr Bühnenleben zusammengebastelt.
My Dying Bride verteidigen mit The Ghost of Orion die kreative Relevanz, die sich die stilprägenden Genre-Instanz in den vergangenen Jahren nach einer relativen Schwächephase wieder erarbeitet hatte, tut dies aber in einer ungünstigen Form.
Die letzte Werkschau ist im Gegensatz zur jüngsten Liveplatte bereits länger her, die seitdem hinzugekommene Fülle an Hits allerdings so oder so überschaubar: Therapy? schenken sich selbst zum 30. Geburtstag jedenfalls 12 neu aufgenommene Greatest Hits.










