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Hollywood-Schauspieler Jeremy Renner verspricht zu Zeiten der Corona-Pandemie The Medicine verschreiben zu können - macht die aktuelle Lage der (popkulturellen) Welt mit seinem austauschbaren Stangenware-Rock aber nicht unbedingt besser.
Jonathan Wilson erfindet sich und seinen soften 70s-Folkrock für Dixie Blur wieder einmal neu - diesmal als kunterbunte Easy Listening-Cowboy-Lounge im anachronistischen Americana, Bluegrass und Country.
Wo die Vorboten in ihrer Spannweite vom vergleichsweise progressiven Experiment bis zum wachsenden Pflichtsieg abwechselnd für Unsicherheit und Vorfreude sorgen konnten, schafft Gigaton im Gesamten nun Klarheit: Überraschungen sind auf dem ersten Pearl Jam-Album seit sieben Jahren erlaubt, stehen aber wenn dann hinter einer vielseitigen Zuverlässigkeit.
Folkesange ist ein Paradigmenwechsel für Myrkur: Nach zwei Black Metal-Alben hat Amalie Bruun mit Blumenkranz im Haar, wallenden Kleidern und Wiege vor dem Fenster einen Midsommer-Traum im warmen Sonnenlicht des Nordens aufgenommen.
Eindrucksvolles Kino von Josh Tillman in Zeiten der Corona-Pandemie: Das Charity-Livealbum Off-Key In Hamburg hievt Father John Misty in stattlicher Größe und ehrwürdiger Länge auf die glanzvolle Bühne.
Ihr anstehende Tour mit Bad Religion müssen Alkaline Trio zwar Corona-bedingt verschieben, ein drei Songs langes Kurzformat soll deswegen aber nicht warten: Die pragmatisch betitelte E.P. macht (beinahe) dort weiter, wo Is This Thing Cursed? vor zwei Jahren eine grandiose Rückkehr zur alten Form bedeutete.
Die EP These Elements war vor wenigen Monaten in seinen besseren Momenten durchaus ein adäquater Indikator dafür, was Låpsley nach längerer Auszeit auf ihrem zweiten Studioalbum Through Water vorschwebt.
Erst herrscht über eineinhalb Dekaden lang Funkstille von Seiten des Talk Talk-Bassisten Paul Webb unter seinem Pseudonym Rustin Man, nun erscheint mit Clockdust bereits das zweite Studioalbum von ihm innerhalb ebenso vieler Jahre.
Die Gewissens- wird keinesfalls zur Gretchenfrage: Das durch einige geschmacklose Griffe unnötig frustrierende I am Not a Dog On a Chain kann als potentiell wirklich starkes Album natürlich nicht die Untiefen der Privatperson Morrissey aufwiegen.










