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Das Ehepaar Sarah und Mario Quintero hat immer schon versucht, verwaschene Schönheit des Shoegaze mit der Heavyness des Post Metal zu übersetzen. Auf seinem Drittwerk Love & Decay gelingt ihm das endlich rundum schlüssig.
Sieben Jahre nach Banga und immerhin drei nach Killer Road, der ersten Zusammenarbeit mit dem Soundwalk Collective, kündigt Patti Smith gleich eine ganze Kooperations-Trilogie mit dem Experimentalmusik-Duo an. Dabei ist doch bereits The Peyote Dance ein wenig berauschender Trip, eher dösend als tanzend.
Zu Beginn und und am Ende von Sulphur English geben sich Inter Arma vor allem hemmungslos ihrem doomigen Patent am Death Metal hin. Interessanter ist aber im Grunde, was auf ihrem vierten Studioalbum dazwischen so alles passiert.
Hemmungslose Nostalgie und (Selbst-) Referenz: Durch seine fahrige neue Backingband The Puta Madres wird der Indierock des Peter Doherty in den schlendernden Irish Folk transportiert.
Big Thief haben zwar bereits auf Capacity verstanden, dass die Stärken ihres zarten Folkpop keineswegs bei den subtilen rockigen Gewichtungen liegen. Erst U.F.O.F. bringt diese Erkenntnis jedoch nahe zur Formvollendung.
Nothing to Write About Home, aber: Die nicht mehr ganz jungen, aber immer noch frischen Get Up Kids pendeln sich mit Problems qualitativ wieder in der guten Komfortzone der Guilt Show ein. Das passt!
Nur unmerklich kürzer geraten als ein reguläres Studioalbum funktioniert die nominelle EP Spirit weitaus befriedigender, als es der zweite Rhye-Langspieler Blood vor knapp einem Jahr tat: Mike Milosh verschiebt die Verortung seines smooth-eleganten Kuschel-Soul vom Pop in den Ambient.
Hinter dem Noctourniquet-Lookalike-Cover haben Frank Carter und seine Rattlesnakes mit End of Suffering das Album geschrieben, das all jene für die anstehende Tour mit den Foo Fighters an Bord holen sollte, die die Frühphasen der Arctic Monkeys und Queens of the Stone Age vermissen.
Wenn 2018 das Jahr der überwältigenden Studio-Veröffentlichungen für Thou war, ist 2019 ihr ganz persönlicher Triumphzug in Live-Angelegenheiten. Nachzuhören unter anderen in einer aktuellen Audiotree Session.
Country auf Wurzelsuche zwischen Folk und Amerikana: Ian Noe macht sich nach der Off this Mountaintop-Ep von 2017 auf seinem offiziellen Debütalbum Between the Country unter tatkräftiger Mithilfe von Großproduzent Dave Cobb und einer versierten Backingband bereit, um in die Fußstapfen großer Idole zu treten.










