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Das große Ganze im Visier: Foals machen einen Schritt zurück von der spätestens 2015 auf What Went Down gepflegten Arena-Tauglichkeit und haben mit Everything Not Saved Will Be Lost trotzdem ihr bisher zugänglichstes Album aufgenommen.
Der seine Alben eigentlich exzessive betourende Paul Weller hat sich rund um die 2018er-Grandezza True Meanings ziemlich rar gemacht: Gerade einmal sechs Livetermine gab es zu seinem vierzehnten Studioalbum.
Kettcar nehmen den Schwung mit, über das ihr fünftes Studiowerkes Ich vs. Wir vor knapp eineinhalb Jahren die Discografie der Hamburger mit einem Schlag revitalisierte: Die fünf Songs der EP Der Süsse Duft Der Widersprüchlichkeit (Wir Vs. Ich) denken die Motive des großen Albumbruders weiter - mal besser, mal schwächer.
Seit seinem Oscar-Gewinn 2010 (für The Weary Kind) scheint Ryan Bingham ein wenig das Gespür für Maß und Ziel verloren zu haben. Sein sechstes Studioalbum American Love Song ist die bisher vielleicht deutlichste Manifestation dieser mäandernden Verirrung.
Würden diese 31 Minuten Spiel und Spaß nach dem Euphorietaumel zu Time & Space (2018) sowie der verwandschaftlichen Verortung am personellen Stammbaum von Trapped Under Ice, Mindset oder eben Turnstile nicht derart konsequent als unkonventionelle Hardcore-Platte vermarktet werden, wäre der Buzz um das dritte Angel Du$t-Album wohl weniger groß. Weniger toll wäre Pretty Buff dann allerdings keineswegs.
One More Time With Feeling: Craig Beaton beerdigt nach Aerogramme und The Unwinding Hours nicht nur auch A Mote of Dust, sondern auch gleich alle musikalischen Ambitionen. II hat seinen inneren Frieden damit geschlossen.
Mit über einem Jahr Verspätung ist das Black Album nur wenige Wochen nach dem petrolfärbigen Treppenwitz tatsächlich der prolongierte Gegenpol zum weißen 2016er-Triumph von Weezer geworden. Leider vor allem in qualitativer Hinsicht.
Die Renaissance des Brian Burton geht nach dem hervorragend unterstützten Wide Awake! aus dem Vorjahr einnehmend weiter: Mit Karen O hat Danger Mouse ein gefühltes Spin Off zu Rome und Milano aufgenommen.
Nuvolascura schicken sich an, die Fußstapfen von Saetia und Co. ausfüllen zu können. Das selbstbetitelte Debütalbum der Band aus Los Angeles setzt vorerst zumindest den diesjährigen Status Quo in Sachen traditionellem Screamo und Emoviolence.
Anthony Gonzalez füllt das M83-Repertoire an Soundtrack-Arbeiten mit Knife + Heart nach dem Tom Cruise-Science Fiction-Streifen Oblivion für seinen Bruder Xann noch einmal weiter auf. Der hat mit Vanessa Paradis einen Slasher-Film über die Homosexuellen-Pornoszene der 70er gedreht.










