Suche nach: The Cure
Die Will Haven-Splittergruppe Foreign Film positioniert sich auf ihrem Debütalbum A Love Letter im Hoheitsgebiet des Sacramento-Mutterschiffs, hat darin aber durchaus Visionen einer eigenen Nische.
Abseits ihres Support-Jobs für Touché Amoré auf deren Jubiläumsreise spielen die erstmals in Europa verweilenden Greet Death auch einige wenige kleine Headliner Shows in Europa - einen davon in Graz.
Die stille Zeit des Jahres ist praktisch vorbei - also gilt es nun, nochmal ganz objektiv auf die 50 besten Alben von 2025 zurückzublicken, während schon die ersten vielversprechenden Platten von 2026 auf dem Radar aufgetaucht sind. Den Anfang machen die Plätze 10 bis 01.
Das Kurzformat ist eines, das die Kings Leon selten und vor allem seit langem nicht mehr bedient haben - ganz so, wie es der (den chronologisch sortierenden Komplettisten unter ihren Fans wohl Kopfzerbrechen bereitende) Titel EP #2 verdeutlicht.
Darüber zu mutmaßen, ob die „interpersonal reasons“, die zum Ausstieg von Bassist Max Oleartchik führten, auch politischer Natur gewesen sein könnten, ist letztlich müßig. Fest steht nämlich, dass Double Infinity vor allem eine stilistische Zäsur für Big Thief darstellt.
Im Jahr nach Diamond Jubilee geben sich Preoccupations zugänglicher denn je, überraschend mit Ill at Ease aber primär insofern, als dass sie erstmals auf eine konventionelle Namenswahl bei einem Album zurückgreifen.
Auch wenn die EP New Low die sechs Jahre Wartezeit auf den Nachfolger des Greet Death-Meisterstücks New Hell verkürzt hat, fühlt sich Die in Love ein bisschen wie Comeback mit veritablen Neustart-Charakter an.
Ficha war ein nicht zuviel versprechender Vorbote: Der Brasilianer Rafael Xavier baut auf dem Fundament des 2024er-Albums Natureza Errada seinen stilistischen Schmelztigel Gloios mit Polvorosa noch weiter aus.
„Slow Husky play noir indie rock. (…) Influenced by The Cure, The Smiths, Radiohead, PJ Harvey, and Anna Calvi“ steht in der Bio des jungen Quartetts aus Colchester. Nachzuhören ist dies bisher auf einer einer selbstbetitelten ersten EP.
Die Italiener von Glazyhaze haben sich für ihren dreampoppigen Shoegaze mit dem Debütalbum Just Fade Away 2023 durchaus ein bisschen Wohlwollen verdient. Dieses verpufft auf dem Nachfolger Sonic nun, ohne dass die Band tatsächlich etwas falsch machen würde.


![Greet Death, Oxyjane [20.06.2026: Forum Stadtpark, Graz] Greet Death, Oxyjane [20.06.2026: Forum Stadtpark, Graz]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2026/06/IMG_7266.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)







