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Am zweiten Sonntag werden die Regeln des Heavypop-Adventskalender ein wenig umgangen: weil British Theatre 2013 (leider) kein Album am Start hatten und trotzdem nach ihren Favoriten befragt werden. Aber Mike Vennart und Richard "Gambler" Ingram unlängst und (beinahe exakt 3 Jahre nach dem unter seltsamen Umständen stattfindenden letzten Oceansize-Österreich Besuch der beiden) als Rückendeckung von Biffy Clyro auftrumpfen zu sehen hat wieder in Erinnerung gerufen welche wunderbaren Kleinode das Duo mit ihrer 'EP' und 'Dyed in the Wool Ghost' im letzten Jahr ablieferten. Auf kaum ein (hoffentlich im nächsten Jahr) erscheinendes Album ist die Vorfreude jedenfalls derart groß wie das Debüt aus dem Hause British Theatre.
No, sadly the long-awaited British Theatre debut album wasn't released in 2013. But to see Mike Vennart and Richard "Gambler" nearly exactly three years after their last visit in Austria (back then they did an awesome and really memorable concert in the final days of the legendary Oceansize under kinda bizarre circumstances in Afflenz) backing Biffy Clyro on stage recalls what magnificent jobs they already did with their 'EP' and 'Dyed in the Wool Ghost' last year. So to bridge the hard waiting time unto we'll (hopefully!) hear the highly anticipated first full length from the duo in 2014, here's what they two recommend this year:
Messer sind mittels des brillianten 'Im Schwindel' über furiose Livekonzerte durch 2013 gesurft um letztendlich beim überragenden Zweitwerk und Hitmanifest 'Die Unsichtbaren' anzukommen. Die Münsteraner machen also weiterhin alles richtig - und beweisen nebenbei auch abseits der eigenen Platten Geschmack und Trittsicherheit, indem sie beinahe schon traditionell auch dieses Jahr den Heavypop-Adventskalender eröffnen.
Paradigmenwechsel für die derzeit größte Indieband der Welt: Win Butler, Régine Chassagne und ihre Kapelle zieht es unter tatkräftiger Unterstützung von Produzent James Murphy aus der Beschaulichkeit der Suburbs unter vielschichtiger Rhythmuslastigkeit in dieDisco.
Das grundsätzlich interessante Gesamtkonzept hinter 'Scratch My Back' und 'And I'll Scratch Yours' ist ein wenig in die Hose gegangen. Erst entpuppten sich Gabriels Interpretationen fremder Songs als wenig überzeugend - und ganze zwei Jahre später hängt der oftmals verschobene Gegenpol dazu ähnlich bedeutungslos in der Luft.
Zum bereits zehnten Mal jährt sich heute der Todestag des am 12. September 2003 verstorbenen Johnny Cash. Grund genug im Gedenken an die Country Legende und Musikikone zehn kleine Anekdoten aus dessen bewegtem Leben in Erinnerung zu rufen.
Auf dem ersten Nine Inch Nails Album seit 5 Jahren lässt sich im akribisch arrangierten Detail wohl tatsächlich erstmals so etwas wie leichter Optimismus im Klangkosmos des Trent Reznor ausmachen. Vor allem ist 'Hesitation Marks' neben nicht immer zündenden Weiterentwicklungsabsichten aber durch und durch business as usual.
Keine Experimente mehr: Franz Ferdinand holen die Gitarren wieder aus dem Schrank. Und hat man die penetrant schmissige Single-Eröffnungsphase von 'Right thoughts, Right Words, Right action' erst einmal überstanden, entwickelt sich das vierte Album des Quartetts auch zu einer durchwegs kurzweiligen Hookline-Hatz.
Da bekommt sogar der kälteste Zyniker Tränen in den Augenwinkeln: Scott Matthew gibt seiner live so gerne gefrönten Leidenschaft für Fremdkompositionen auf Albumlänge nach und leidet sich in betörender Schönheit durch ein Meer aus berührenden Lieblings-Lovesongs.
Iggy und seine Stooges mögen aus künstlerischer Sicht längstens nicht mehr relevant oder gar innovativ sein - "Ready to die" sind der Mann mit der Lederhaut und seine Truppe aber alleine deswegen noch lange nicht, weil das lahmende Comebackalbum 'The Weirdness' von 2007 korrigiert werden will.









