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Mit Green Day hat Billy Joe Armstrong die Gelegenheit, im Rahmen des heurigen Superbowls einen ikonischen Hebel anzusetzen. Da darf er sich im Vorfeld gerne mit einer redundanten, wenngleich überraschend soliden Cover-Version von Bowies “Heroes” die Zeit vertreiben.
Robert Pollard hat neben drölfzig Guided By Voices-Alben auch noch Zeit für neue Projekte, wie The Grand Rapids EP 2024 gezeigt hat. Mit Blasphemy folgt nun das offizielle Debütalbum von Rip Van Winkle.
Nach dem auch für Loyalisten polarisierenden Comebackalbum Still Sucks haben Limp Bizkit mit Making Love to Morgan Wallen einen so ungeniert selbstreferentiellen Fanpleaser aufgenommen, der (was Songwriting bzw. Sound angeht) direkt von Gold Cobra and the Hot Dog Flavoured Water stammen könnte.
Pilgrim ist in einer seit 2012 unaufhörlich wachsenden Diskografie (neben der Compilation Under The Powerlines) nach Middle das zweite Studioalbum des Folk-Singer/Songwriters Jesse Welles in diesem Kalenderjahr.
Die Peel it Back-Tour ist eine pure Frischzellenkur und nicht die befürchtete Abschiedsrunde für Trent Reznor: Nine Inch Nails bleiben eine zeitlose Bank, daran kann auch die Wiener Stadthalle nichts ändern.
Chris Goss muss mit dem ersten Masters of Reality-Album seit Pine / Cross Dover vor 16 Jahren niemandem mehr etwas beweisen. Dieser Umstand verleiht The Archer eine entspannt seiner Vielseitigkeit fröhnende Leichtigkeit, verweigert der Platte aber auch die nötige Konsequenz.
Magdalena Bay reihen sich durch ihren (mittlerweile auch auf etwaigen Streaming-Diensten verfügbaren) Beitrag zu Triple J’s Like A Version-Serie in die Riege toller Interpretationen von David Bowies Scary Monsters (And Super Creeps)-Meisterstück Ashes to Ashes.
Wirklich schön, wenngleich letztlich ein bisschen zu egal: Der ehemalige Kaiser Chiefs-Lenker Nick Hodgson hat mit einem 00er-Indie-Allstar-Quartett im Rücken als Everyone Says Hi gewissermaßen die angenehme Antithese zu den ersten beiden Alben seiner ehemaligen Band aufgenommen.
Derweil das Head Automatica-Comeback konkretere Formen annimmt, ist Annulment (nach einem schnell revidierten Leak im vergangenen Oktober) nun auch ganz offiziell die bessere Single als Bear the Cross aus dem Mai 2024.
Trent Reznor und Atticus Ross streichen durch ihren Challengers-Soundtrack gerade verdientermaßen noch zahlreiche Award-Nominierungen ein, da arbeiten sie für Queer erneut mit Regisseur Luca Guadagnino zusammen.





![Nine Inch Nails, Boys Noize [27.06.2025: Stadthalle, Wien] Nine Inch Nails, Boys Noize [27.06.2025: Stadthalle, Wien]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2025/06/Nine-Inch-Nails-1.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)




