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Wer die Enttäuschung darüber verdauen kann, dass sich Leather Temple frustrierenderweise einfach nicht wie der Abschluss der (2018 begonnenen und 2022 fortgesetzten) Album-Trilogie von Carpenter Brut anfühlt, darf eigentlich seine helle Freude an diesem Syntherpunk Hyperdrive Through Time haben.
Franck Hueso hat mit Leather Terror ein relativ überraschungsarmes, konsenfreundlich auf Nummer-Sicher gehendes Carpenter Brut-Album rund um seinen Protagonisten Bret Halford als Serienkiller aufgenommen. Er macht damit aber nicht nur alles richtig, sondern vielleicht sogar um das kleine Quäntchen besser, als auf Leather Teeth von 2018.
Franck Hueso alias Carpenter Brut erforscht die Grenzen seines patentierten Synthwave-Sounds mit David Eugene Edwards auf Fab Tool noch verwegener, als Blood Machines dies bereits in Ansätzen tat.
Jetzt auch endlich als Studioaufnahme - und genauso cheesy, überkandidelt, frontal und, ja, einfach geil, wie es das Artwork und die Liveversion bereits ohne jede Zurückhaltung hinausgebrüllt haben: Carpenter Brut covert den Michael Sembello-Hit Maniac.
Seit Ende 2016 sammelt Seth Ickerman via Kickstarter Geld, um im Verbund mit Franck Hueso - alias Carpenter Brut - endlich Blood Machines, den Nachfolger von Turbo Killer, zu realisieren.
Unmittelbar vor der anstehenden Europa Tour zaubert Franck Huesco alias Carpenter Brut einen Überraschungscoup aus dem Ärmel: Leather Teeth ist genau genommen das erste reguläre Studioalbum des Franzosen, dazu der Auftakt einer neuen Trilogie - und zwischen Signature Sound und Aufbruchstimmung mutmaßlich bereits jetzt mit das beste, was dem Synthwave im Jahr 2018 passieren wird.
Bryan Devendorf (The National, Pfarmers, LNZDRF) und Kevin Carlisle (Goodbye Geminin) starten ihre eigene Pool Season - "a studio project of electronic instrumentals (augmented by brass, guitar, percussion & drums) inspired by their shared love of synth pop of the late 70's and 80's".
Was macht es schon, dass die Australier seit zehn Jahren kein brauchbares Album mehr veröffentlicht haben? Nichts - wenn Wolfmother ihre Rolle als Legacy Act in den ausverkauften Kasematten mit erkennbarer Freude annehmen!
Die weitläufige Meinung, dass The Wow! Signal das beste Muse-Album seit The Resistance darstellt, ist durchaus legitim - selbst wenn sie angesichts der durchwachsenen Qualität der vier zwischen 2012 und 2022 veröffentlichten Platten natürlich sehr relativ zu verstehen ist.









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