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| HM | Kurzformate | 50 – 41 | 40 – 31 | 30 – 21 | 20 – 11 | 10 – 01 |
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Sich 30 als Vinyl-Exemplar pünktlich zum Releasetermin ins Regal stellen zu können war ja eines der geringsten Probleme in einem Jahr, das die finanzielle Zugkraft des Plattenmarktes endgültig aus dem Nischendasein gepresst hat.
Muse, Thou oder Taylor Swift gehören spätestens seit diesem Jahr zu der immer breiter werdenden Riege an Musikern, die bereits veröffentlichtes Material aus dem eigenen Fundus neu aufgenommen haben. Die Zeugnisse diese Ergüsse finden selbst hier in den Honorable Mentions aber prinzipiell ebenso schwer eine Aufnahme wie Compilations, etwaige (gerade zum Jahresende allüberall aus dem Boden schießenden) „Live im Studio-Alben“ oder Soundtrack-Arbeiten.
Zwei Plätze hier müssten theoretisch für Beach House und ihre bisherigen Teilstücke von Once Twice Melody reserviert sein - praktisch aber erfolgt an dieser Stelle diesbezüglich nur die Anmerkung, wie fein es ist, dass sich der gerade 2020 oft bemerkbare Trend, seine Alben vorab in EP-Häppchen zu veröffentlichen, dieses Jahr gefühlt nicht durchgesetzt hat.
Und wieder mal so ein Session-Juwel aus dem qualitätsgarantierenden Studio in Chicago: Primitive Man on Audiotree Live bedeutet nihilistischen Doom Metal, Sludge und Noise im starken Sound.
Schon im Vorfeld war zu erwarten, dass The Armed mit ihrem Drittwerk durch die Decke gehen könnten. Ultrapop hat diese Aussicht bestätigt, ohne vollends die breite Mainstream-Masse abseits der Kernzielgruppe einnehmen zu können. In dieser Schiene legt Adult Swim Festival '21 nun nach.
Neoklassizistisch über kammermusikalische Field Recording-Schwaden gleitende Hintergrundmusik am Piano: Das Mysterium hinter Parannoul träumt als Mydreamfever von einem Rough and Beautiful Place.
„Braucht“ man selbst als unersättlicher Fan einen Instrumental Rough Mix von Human 2.0 - also einem der besten (wenn nicht sogar dem besten!) Grindcore-Album aller Zeiten? Eine Gretchenfrage, die spätestens dann keine Rolle mehr spielt, wenn an die wie immer herrlich enthusiastischen, in ihrer Begeisterung einfach ansteckenden Worte von Anders Jakobson dazu im Vault gelesen hat.
An sich ist jeder Anlass willkommen, um Nathan Grays unverwechselbare Stimme hören zu können. Sie ist genau genommen sogar der einzig gravierende Grund, um sich von diesen schmissigen Rebel Songs langweilen zu lassen.
Charakterstark typisierter Black Metal: Ethereal Shroud serviert mit Trisagion auf die letzten Meter des Jahres noch ein absolutes Genrehighlight zwischen Paysage D‘Hiver und Wolves in the Throne Room.










