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"It sounds like the musical equivalent of Ben-Hur. Ben-Hur coupled with Kursawa's Ran" hat Michael Gira versprochen - und liefert nun mit dem letzten Album dieser Inkarnation der Swans auch wirklich den formvollendet abrundenden Abschluss einer Reise, die mit dem gerne übersehenen My Father Will Guide Me up a Rope to the Sky in die Wege geleitet wurde. Dabei hat The Glowing Man natürlich von vornherein zwei ganz gravierende Probleme.
Angela Aux ist das musikalische Alter Ego von Florian Kreier, u.a. Teil von Aloa Input. Vor einer Woche erschien [amazon_link id="B019PJX7IS" target="_blank" ]Wrap Your Troubles In Dreams[/amazon_link], ihr/sein neues Album. Angela/Florian gab Heavy Pop ein kleines Interview zu einem schönen, kostbaren Werk, das sich gut in die Stille nach einer durchfeierten Nacht einfügt.
Seit annähernd 2009 das selbe Spiel: The Thermals-Veröffentlichungungen erfreuen immer noch das Fanherz, obwohl längst klar ist, dass die Band seit Jahren nicht darüber hinauskommt mal besser, mal schwächer an den fulminanten Lauf ihrer ersten drei Studioalben zu erinnern. We Disappear gehört nun leider abermals zu letzterer Kategorie.
Dafür, dass (das leider indirekt bereits abgesetzte, jedoch noch für einen abschließenden dritten Jahrgang verlängerte) The Leftovers eine Ausnahmeserie der Extraklasse ist, sorgt nicht zuletzt auch der fantastische Score von Max Richter. Wie die zweite Staffel generell beschreitet auch der deutsch-englische Komponist dabei durchaus neue Wege in der musikalischen Untermalung.
Porches alias Ben Horowitz schließt auf seinem Debüt für Domino Records die spätestens auf 'Slow Dance in the Cosmos' initiierte Entwicklung zum Synthie-Popper nahtlos ab, kuschelt sich dabei aber schon zu reibungslos in seine verträumt durch die 80er wehenden Songs.
Die neue 7“ Rationale Arbeitsschritte (KIM Records) der Wiener Band Crystal Soda Cream erscheint am 14. Jänner. Heavy Pop hat Theresa, Philipp und Sebastian nach ihren musikalischen Lieblingen des Jahres 2015 gefragt – allesamt gute Dark Wave, Post-Punk, Goth und Synthesizer Scheiben plus einem Konzert des Jahres.
Nicht verpassen! | 50 – 41 | 40 – 31 | 30 – 21 | 20 – 11 | 10 bis 01 |
50. Ten [mehr…]
Nicht verpassen! | 50 – 41 | 40 – 31 | 30 – 21 | 20 – 11 | 10 bis 01 |
10.
Cult [mehr…]
Mastodon haben es über die Länge von vier Alben getan, Thrice der Thematik ein Konglomerat aus EP's gewidmet...kaum einer hat die vier Elemente auf musikalischer Konzeptbasis bisher jedoch derart konsequent und charakterstark verdichtet, wie Bell Witch dies auf ihrem Zweitwerk Four Phantoms getan haben. Vier Epen strahlen da unter der fantastischen Produktion von Billy Anderson eine abgründige Dunkelheit aus, die eine faszinierende Formvollendung des bereits auf Longing so übermannend zelebrierten Dooms zelebriert. Dass Dylan Desmond stellvertretend für das Duo aus Ontario auch den Heavy Pop Adventskalender 2015 zu einem runden Abschluss bringt, ist insofern eine besonders schlüssige Ehre.
Teeth of the Sea waren immer schon eine Band, die sich mit einer beeindruckenden Selbstverständlichkeit außerhalb jeglicher Genre-Konventionen bewegt hat. Anhand der intensiven Versiertheit ihres vierten Studioalbums wachsen die Londoner aber endgültig über sich selbst hinaus: Der Schritt von sinistrer Elektronik ala The Haxan Cloak zur ambient-dunklen Unwirklichkeit des Killimajaro Darkjazz Ensemble vollführt 'Highly Deadly Black Tarantula' ebenso mühelos wie den Übergang von verstörenden Indutrial-Versatzstücken über verstörende Blade Runner-Soundscapes zu groovender Tanbarkeit und atmosphärisch verschweißten Postrock-Szenen. Am Ende steht damit ein in seiner Vielseitigkeit hypnotisierend in sich geschlossenes Klanggebilde - und eines der herausragendsten Alben 2015.








