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Glossolalia: Die gesundheitlichen Querelen der vergangenen Jahre, die unlängst noch Tarantula Heart prägten, schnallt sich Dale Crover mit ein betont leichtgängig aus der Hüfte kommenden dritten Soloalbum vom Rücken.
Savage Imperial Death March ist bereits im Februar 2025 in limitierter Auflage via Amphetamine Reptile Records erschienen, wird aber nun, mit neuen Artwork und einer dezent erweiterten Tracklist (sowie unter dem nunmehrigen Banner The Melvins With Napalm Death), von Ipecac nochmal für ein größeres Publikum aufgelegt.
Die Melvins agieren wenige Wochen nach der Savage Imperial Death March-Split mit Napalm Death auf Thunderball wieder einmal als Variation ihrer 1983er-Inkarnation.
Die Welt der Melvins ist aktuell ein wenig im Umbruch begriffen: Dale Crover kämpft seit einiger Zeit mit Wirbelsäulenproblemen und muß sich live von Coady Willes ersetzen lassen, doch Tarantula Heart begann schon davor neue Wege in seinem Entstehungsprozess für die Band auszuloten.
Vier Jahre nach ihrem Debüt Tub of Lard schreiten die Veteranen von Eye Flys (auch ohne den ausgestiegenen Full of Hell-Gitarristen Spencer Hazard) mit ihrem selbstbetitelten Zweitwerk ansatzlos in den prägenden Fußstapfen eines überdeutlichen Leitsterns weiter.
Throbbing Jazz Gristle Funk Hits: Die Melvins verneigen sich mit einer weit außerhalb der eigenen Hoheitsgebiete gebastelten, instrumentalen Post Industrial- und Elektronik-Platte vor dem Sound von Throbbing Gristle.
Die unfehlbare, göttliche Institution Melvins feiert ihr 40 jähriges Jubiläum - unter anderem auch mit einer Neuaufnahme der ersten EP Six Songs unter dem Banner The Devil You Knew, The Devil You Know.
Ein Grunge-Klassiker in den Doom verschoben: Magnetic Eye Records versammelt wieder einmal einige (mitunter namhafte) Freunde und nimmt sich nach Material von Jimi Hendrix, Helmet und Pink Floyd diesmal mit Alice In Chains' Dirt eine perfekte Grunge-Blaupause in der Redux-Version vor.
Zwei Gitarristen und zwei Drummer hatten sie ja bereits, nun machen es Buzz Osborne und Dale Crover auf Pinkus Abortion Technician also mit zwei Bassisten weiter. Derart massiv bereichernd wie die Big Business-Phase ist dieser personelle Kniff allerdings nicht für den Melvins-Kosmos.
Mit A Walk with Love & Death gelingt den Sludge-Gründungsvätern nach knapp dreieinhalb Dekaden wieder einmal eine Premiere: Das erste Doppelalbum einer kompromisslosen Karriere vereint verspulten Soundtrack-Irrsinn (Life) mit klassischer Melvins-Handarbeit (Death).








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