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Violent Femmes – We Can Do Anything

Violent Femmes – We Can Do Anything

von am 20. April 2016 in Album

Das Schlagzeugerkarussell rotiert zwar auch nach der Fertigstellung von We Can Do Anything munter weiter, im Grunde hat sich bei Gordon Gano und Brian Ritchie über all die Jahre aber nichts geändert: Als Violent Femmes spielen sie auch auf dem ersten Studioalbum seit 16 Jahren unverwüstlich unbekümmert einhertänzelnden Akustikrock zwischen Folk, Punk und den nölenden Weisheiten am Ende des Bierkruges.

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Weezer – Weezer (The White Album)

Weezer – Weezer (The White Album)

von am 6. April 2016 in Album

Wenn es eine der größten Sorgen des weißen Albums von Weezer ist, dass es den bisher genormten 7 Jahres-Abstand zum jeweiligen unbetitelten Farbvorgänger nicht einhalten konnte, muss das bedeuten, dass das Formtief von Rivers Cuomo endgültig durchtaucht ist: 10 cheesy-schmissige Ohrwürmer in knackigen 35 Minuten stellen als gelungenes Amalgam zwischen 90er Stärken und 2000er-Absichten den gewohnten Hit-Standard wieder her.

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Iggy Pop – Post Pop Depression

Iggy Pop – Post Pop Depression

von am 22. März 2016 in Album

Knapp 40 Jahre nach The Idiot und Lust for Life dreht Iggy Pop unter dem revitalisierenden Einfluss von Josh Homme eine Ehrenrunde, die ihm erstmals in seiner Karriere bedingungslos die Gunst des Zeitgeistes zuzusichern scheint: Obwohl vor allem bis über beide Ohren im unverkennbaren Queens of The Stone Age-Sound verankert, schöpft das chamäleonhafte 'Post Pop Depression' sekundär auch typische Songwriting-Anlehnungen an David Bowie ab.

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Wintersleep – The Great Detachment

Wintersleep – The Great Detachment

von am 13. März 2016 in Album

Es wird ja nur zu gerne reklamiert, dass es für Wintersleep nach '[amazon_link id="B008DNWJOQ" target="_blank" ]Welcome To The Night Sky[/amazon_link]' auf den beiden nachfolgenden Veröffentlichungen merklich bergab ging. Vielleicht klingen die Kanadier 2015 ja deswegen so, als würden sie erstmals gar nicht erst versuchen wollen gegen den langen Schatten ihres Meisterwerks anzuspielen und stattdessen ihr Glück in der kurzweiligen Zugänglichkeit des Augenblicks suchen.

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Bloc Party – Hymns

Bloc Party – Hymns

von am 19. Januar 2016 in Album

Kele Okereke ist für 'Hymns' nicht nur die halbe Stammbelegschaft abhanden gekommen, sondern weitestgehend auch das Gespür für zwingenden Melodien und treibende Songs, die Bloc Party einst auszeichneten. Insofern war es keine schlechte Entscheidung, äußerst durchwachsene Vorabsingles zu entsenden und die schlimmere davon nun auch an den Beginn eines zweifelhaften Albums zu stellen.

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David Bowie – Blackstar

David Bowie – Blackstar

von am 16. Januar 2016 in Album, Heavy Rotation

Mit der Vergangenheit hat er auf dem nostalgischen Comeback 'The Next Day' seinen Frieden geschlossen und damit die Freiheiten geschaffen, um sich auf 'Blackstar' ein letztes Mal neu zu erfinden - oder mehr noch, endgültig alle Grenzen zu überschreiten: Während der Welt die Genies ausgehen, zelebriert David Bowie sein finales Kunststück, wahrscheinlich sogar ein überragendes Konzeptalbum über seinen eigenen Tod.

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Guy Garvey – Counting the Squall

Guy Garvey – Counting the Squall

von am 1. November 2015 in Album

Beurteilte man das erste Soloalbum Guy Garveys nach dem, was es sein soll - eine stilistisch befreiende Rundumschau in all die Möglichkeiten, die im Kontext seiner zum Megaseller aufgestiegenen Band Elbow nicht (mehr) möglich gewesenen wären - müsste  man 'Counting the Squall' zumindest auf den Erstkontakt hin über weite Strecken gewissermaßen als gescheitertes Experiment ansehen.

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Cult Leader – Lightless Walk

Cult Leader – Lightless Walk

von am 29. Oktober 2015 in Album, Heavy Rotation

'Lightless Walk' schließt den über die beiden EPs 'Nothing for Us Here' und 'Useless Animal' vorangetriebenen Entwicklungsprozess von Cult Leader vorerst ab: Auf ihrem Debütalbum führt die Konkursmasse von Gaza eindrucksvoll und endgültig vor, warum sie sich seit jeher "We once were another band, and now we're a better one" auf ihr Banner geschrieben hat.

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Lana Del Rey – Honeymoon

Lana Del Rey – Honeymoon

von am 26. September 2015 in Album

Kaum zu glauben, dass seit Born to Die gerade einmal 3 Jahre vergangen sind. Die seit damals zurückgelegte Entwicklung von Lana Del Rey ist jedenfalls eine beachtliche, während die forcierte Gangart ihrer Mainstream-Durchbruchsplatte auf Honeymoon nur noch eine verschwommene Erinnerung an längst vergangene Epochen darstellt. Mehr noch: Gegen das dritte Major-Album der Amerikanerin wirkt sogar der sensationelle Vorgänger Ultraviolence wie eine enorm scharf konturierte Hitschleuder.

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The Arcs – Yours, Dreamily,

The Arcs – Yours, Dreamily,

von am 9. September 2015 in Album

Woran auch das The Arcs Debüt 'Yours, Dreamily,' zwischen Tame Impala, Unknown Mortal Orchestra und Alabama Shakes verankert nichts ändert: Black Keys-Kopf Dan Auerbach war immer schon für Kooperationen und neue Projekte offen - solange sie zu seinen Konditionen passieren.

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