Suche nach: false
Nicht nur weil sich musikalische Evolutionsgeschichten von Dylan Baldi und Nathan Williams weg von den LoFi-Alleinunterhaltern zu den Köpfen in vollwertigen Bandgefügen erstaunlich exakt spiegeln, muss man wahrlich kein Raketenwissenschaftler sein um zu erahnen, dass diese Konstellation perfekt harmoniert: Cloud Nothings und Wavves spucken in slackerhafter Kombination nebensächliche Ohrwürmer aus.
Cry-Baby ist ein Film von John Waters aus dem Jahre 1990 mit Johnny Depp in der Hauptrolle. Gerade heute habe ich mir die Parabel eines Rebellen ohne Plan 'Into The Great Wide Open' von Tom Petty in Musikvideo-Form, ebenfalls mit Johnny in der Hauptrolle, zu Gemüte geführt.
Die vier Frauen von Me And Jane Doe haben soeben ihr Debütalbum auf Kim Pop veröffentlicht. Heavy Pop sprach mit Denice und Petra über Musik, die sexuelle Seite der Politik und die Aufnahmen zum Album.
Stephen Bruner nutzt im Sog seiner Beteiligung an den jüngsten Alben von Flying Lotus, Kendrick Lamar und Kamasi Washington die Gunst der Stunde mit einem unverbindlichen Mini-Album, das in seiner eigenen Kontinuität schwebend jedwedes Zeitgefühl aufhebt.
Wer den Verlust von Oceansize 4 Jahre nach deren (unrühmlichen) Ende immer noch nicht überwunden hat, wird sich auf dem Debütalbum vom ehemaligen Frontmann der britischen Nischenlieblingen sofort wie zu Hause fühlen. Darüber hinaus führt 'The Demon Joke' aber auch vor, das Mike Vennart's Songwriting an den Freiheiten von British Theatre und mehr noch den Erfahrungen als Tourgitarrist von Biffy Clyro gewachsen ist.
Um zu verdeutlichen welch revitalisierender Quell der Lebensfreude das dritte Studioalbum von Miguel Jontel Pimentel geworden ist, genügen vielleicht alleine schon die abschließenden viereinhalb Minuten von 'face the sun', in denen der Kalifornier sogar dem seit Jahren im kreativen Stillstand dahintümpelnden Lenny Kravitz einen leidenschaftlichen Gitarrenorgasmus abringt.
Wikipedia erklärt: "Qliphoth sind metaphorische verhüllende Schalen um „Funken göttlicher Lichtemanation“. Sie sind synonym mit unreinen geistigen Kräften, Quellen von spiritueller, religiöser Unreinheit(...)", während Cloud Rat dem Alltag entgegenbrüllen: "Waiting for an ancient god that does not exist/.../It’s subversive, it’s treacherous/And it does not mean life.”
Sind Jacob Lee und Penny Keats tatsächlich auf dem Durchmarsch zur sludgeverkrusteten Doom-Krone? Keeper beginnen jedenfalls zumindest schon einmal damit, die Versprechen des bereits so hervorragenden 'MMXIV' einzulösen.
Sage und schreibe 8 Jahre sind seit dem in hiesigen Breitengraden weitestgehend unter dem Radar hindurchgesegelten Schwanengesang 'Young Modern' vergangen, auch immerhin schon 4 Jahre seit dem Ende von Silverchair. Das spielt aktuell aber ohnedies kaum eine Rolle mehr - denn es dauert auf 'Talk' mindestens drei Songs, bis man überhaupt annähernd zweifelsfrei erkennen kann, dass es tatsächlich deren ehemaliger Frontmann ist, der hier singt.
Steve von Till bleibt auf 'A Life Unto Itself' der naturverbundene Folkbarde, dessen Songs eine vorzeitliche Mystik anhand einer erhabenen, zurückgenommenen Tiefe beschwören. Auf seinem vierten Soloalbum öffnet der Harvestman und Neurosis-Kopf seine archaischen Kompositionen allerdings auch deutlicher denn je erweiternden Einflüssen.










