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Old Lines waren immer schon eine Band, die mit politischen und sozialkritischen Motiven nicht hinter dem Berg hielt. Auf der Kooperations-EP To Build a Fire verschärft sich der Antrieb der Kombo aus Baltimore allerdings noch einmal zusehends, wenn inmitten des bestialisch rasenden Old Lines-Hardcore plötzlich Aktivist, Autor und Uni-Dozent Will Potter den atmosphärischen Raum für eine energische Spoken Word-Performance bekommt. Das Ergebnis ist eine mutige, eindringliche und wichtige Intensivkur über 10 Minuten. Und der gewichtige Anlass, um Mitch Roemer um seine fünf Alben des Jahres zu bitten.
Derzeit sollten Nails eigentlich gemeinsam mit Full of Hell auf Europatour sein. Den Ärger darüber, dass diese jedoch grundlos abgesagt wurde, während die Derwische aus Südkalifornien mittlerweile wieder fleissig neue Gigs in den USA bestätigen, lässt sich insofern wohl am adäquatesten mit diesem knapp sechsminüten Kurzzeit-Inferno von einer Split- 7" runterwürgen.
Bevor Nick Cave und sein kongenialer Kompagnon Warren Ellis sich mit Skeleton Tree anschicken das Niveau von Push the Sky Away zu halten, führt das Duo anhand von Hell or Highwater noch schnell vor, warum man auch in der Soundtrack-Branche längst zu einem Household-Name geworden ist.
Die versammelten 54 Minuten auf 'Hell or Highwater' werden bis auf weiteres freilich nichts daran ändern, dass man mit dem mittlerweile 54 Jährigen zuallererst Charaktere wie Fox Mulder, Agent Bryson oder Hank Moody verbindet, bevor man an den Songwriter David Duchovny denkt. Dennoch: Dieses Debütalbum ist ein erstaunlich solide abgehangenes Stück Middle-of-the-Road-Rock über den Erwartungen geworden!
Kann man die musikalischen Wohltaten der Kanadier noch einfühlsamer abschleifen, ohne auf die rockigen Ecken und Kanten verzichten zu müssen? Wintersleep wagen die Probe aufs Exempel und fühlen behutsam in die Freiräume zwischen 'Welcome to the Night Sky' und 'New Inheritors'.
Fyfe Dangerfield und die Seinen finden langsam aber sich wieder zur bedeutungsschwangeren Leichtigkeit ihrer Anfangstage zurück. 'Hello Land!' spricht diesbezüglich nicht nur aufgrund seiner Entstehungsgeschichte Bände.
Zur Halbzeit des diesjährigen, auf zwei Wochenenden ausgeweiteten Coachella-Festivals klinkt sich die Indie Legende um Frank Black in die Feierlichkeiten ein.
Wer die Enttäuschung darüber verdauen kann, dass sich Leather Temple frustrierenderweise einfach nicht wie der Abschluss der (2018 begonnenen und 2022 fortgesetzten) Album-Trilogie von Carpenter Brut anfühlt, darf eigentlich seine helle Freude an diesem Syntherpunk Hyperdrive Through Time haben.
Nach dem eh sehr okayen, im kontemporären Easy Listening Country verorteten Debütalbum Hello Stranger 2024 verneigt sich Taylor Grace als The Wild One für ihr Zweitwerk vollständig vor Thin Lizzy.
On February 13, 2026, The Decomposition EP will be released as the harbinger of the first The Forest of Knives album, Decomposition Continuum I: Fragmentation Bloat. The opening elevenminutes are bound to catch listeners off guard, thoroughly subverting expectations with avant-garde tech death that is as intricately layered as it is eerily accessible.










