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Die drei Boygenius-Girls schicken ihrem feinen Debütalbum The Record mit The Rest eine herrlich unspektakuläre EP für die leisen Stunden nach dem großen Erfolg des Indie-Folk-Langspielers hinterher.
Daniel Gorseling alias Roaming in Limbo gibt zu diesem mikrokosmisch so viele Details zu entdecken lassenden Sammelsurium zu Protokoll: „A potential preview of my upcoming second album: Eavesdropping.“
Michael Gira ist das sechzehnte Studioalbum der Swans angegangen, als wäre es sein letztes. The Beggar gerät dadurch geradezu erlösend - besinnlicher und ruhiger, versöhnlicher und zugänglicher, ja so rundum positiver, als man das dies selbst nach Is There Really A Mind? für möglich gehalten hätte.
Fünf Monate nach ihrem neunten Studioalbum revidieren The National die von First Two Pages of Frankenstein zurückgelassenen Eindrücke über den Status Quo der Band zwar nicht vollständig, rücken das Bild mit Laugh Track aber doch wieder ein gutes Stück weit gerade.
Crypt of Ancestral Knowledge vermisst für einen runden Spannungsbogen auf harmonische Weise die Kontraste des stilistischen Spektrums von Wolves in the Throne Room aus Black Metal und Ambient.
Seinen unfassbar produktiven Schnitt von zuletzt zwei Studioalben pro Jahr hält Charley Crockett 2023 wohl nicht mehr. Dafür gibt es mit Live from the Ryman den ersten Konzert-Mitschnitt des Country-Mannes. Guter Deal!
Johnny Booth gelingt mit ihrem dritten Album Moments Elsewhere ein Metalcore-Konsens, der bei der Fan-Schnittmenge aus Frontierer, Every Time I Die und Grayheaven für feuchte Höschen sorgen sollte.
Damian Lewis wird wohl vorerst weiterhin vor allem als Nicholas Brody, Bobby Axelrod oder Richard Winters in der popkulturellen Wahrnehmung bekannt bleiben. Mit Mission Creep positioniert er sich aber trotzdem als ernstzunehmender Musiker.
Emma Ruth Rundle hat mit Engine of Hell ein zutiefst persönliches Manifest geschaffen, dem sie sich seit 2021 auch auf Tour in kompletter Ausführlichkeit widmet - festgehalten für die Nachwelt und Allgemeinheit am Roadburn.
Ambivalente Vorzeichen: Drohen Depeche Mode trotz ihres besten Studioalbums seit rund 18 Jahren als vielversprechenden Rückenwind auf der Memento Mori-Tour im Klagenfurter Wörthersee Stadion abzusaufen?










![Depeche Mode, Hælos [21.07.2023: Wörthersee Stadion, Klagenfurt] Depeche Mode, Hælos [21.07.2023: Wörthersee Stadion, Klagenfurt]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2023/07/IMG_0565.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)