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Das Jahr in Platten mit: Spirit Adrift

Das Jahr in Platten mit: Spirit Adrift

von am 11. Dezember 2016 in Adventskalender 2016, Featured

"Dieses Album hat so viele denkenswerte Gitarrenmomente, und könnte Inter Arma den Rang als bestes Doom(iges) Album des Jahres ablaufen." schwärmen die senkrechtstartenden Kollegen von Khemmis, das Scheinwerferlicht auf Chained to Oblivion weiterleitend - das Debütalbum von Spirit Adrift, dem Alias von Nathan Garrett. Ein Einstand, den man so niemals übersehen hätte dürfen (mea culpa!), weil doch eigentlich bereits die vorauseilende Behind - Beyond wenige Monate zuvor vorführte, zu welchen Doom-Glanztaten Garrett fähig sein würde. Tatsächlich sorgen die fünf so majestätisch unter die Haut gehenden Songs von Chained to Oblivion dann auch mühelos dafür, dass man dieses Genre-Highlight eventuell erst übersehen konnte - man den Erstling von Spirit Adrift aber spätestens bei der Endabrechnung 2016 nicht mehr ignorieren kann.

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Albums of the Year: Spirit Adrift

Albums of the Year: Spirit Adrift

von am 11. Dezember 2016 in ...in english please!

This album features so many memorable guitar harmonies and rivals Inter Arma for doom(ish) album of the year.“ – high praise from Khemmis, who talk about Chained to Obivion, Sprit Adrift’s debut album. An impressive premiere nobody even mildly interested in all things doom should've ignore (mea culpa!), and one that even was projected a few months early by the similarly impressive Behind – Beyond. Even more impressive: Spirit Adrift is the brainchild of sole member Nate Garrett, who expressly underlines his capability here with stellar songwriting, crushing instrumental skills and an sheer excellent vocal performance. So thanks a thousand times for the hint, Khemmis! And while you let the 5 songs on Chained to Oblivion majestically creep under your skin, take some time to reflect on Sprit Adrift’s final account of 2016.

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Albums of the Year: Hodja

Albums of the Year: Hodja

von am 6. Dezember 2016 in ...in english please!

Simplified, black Rock’n’Roll to the bones is what the press release already told us very apt about Hodja in times of their debut The Band, but what it didn’t tell us, was with how much soul, gospel, blues and feeling the multinational band charges their sound up with. Besides Reverend Shine Snake Oil Co. some might think about Tom Waits or Captain Beefheart, but in the end, the three-piece is cooking their own soup, and makes albums, that feel as if you’re right their with them, participating in their recording voodoo-sessions. This years Halos walks along that line consequently, and manages to effortlessly shake out some immediate sweating hits like Gazelles. And as soon, as Hodja slow down a bit, and draw back into invincible melancholic songs like Broken Engines, the gem Halos becomes more than the sum of ist parts.

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Das Jahr in Platten mit: Max Rieger

Das Jahr in Platten mit: Max Rieger

von am 1. Dezember 2016 in Adventskalender 2016, Featured

Bei all den Projekten des Max Rieger kann man durchaus den Überblick verlieren: Abseits der Attacken von Die Nerven schossen in den vergangenen Monaten etwa schon einmal Black Metal-Ausflüge über das hauseigene Label All Holes Records aus der Hüfte, gab es Jauche auf digitalem Tondokument zu bestaunen oder den Namen des Stuttgarters ganz allgemein in zahlreichen Albencredits zu finden - etwa jenen von den Karies-Kumpels. Über all dieser immensen Schaffenskraft steht dann gefühltermaßen aber dennoch Welt in Klammern, dieses faszinierend in seinen Bann ziehende Zweitwerk von All Diese Gewalt, auf dem Rieger im abgründig pulsierenden Spannungsfeld von Pop, Drone, (Kraut)Rock und Electronic eine zutiefst atmosphärische und imaginative Klanglandschaft entstehen lässt. Faszinierender, hypnotischer und gleichzeitig so verführerisch eingängig war 2016 selten.

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Bölzer – Hero

Bölzer – Hero

von am 21. November 2016 in Album, Heavy Rotation

Dass Bölzer die durch Soma (2014) und vor allem Aura (2013) hochgetriebenen Erwartungshaltungen auf ihr Debütalbum stemmen, liegt zu einem Gutteil auch daran, dass sie mit diesen genüsslich brechen. Hero hat auch deswegen das Zeug zum konsenstauglichen Metal, believe the Hype!

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Metallica – Hardwired… to Self-Destruct

Metallica – Hardwired… to Self-Destruct

von am 20. November 2016 in Album

Dass Metallica auf der By Request-Tour die Setlist per (SMS-)Voting generieren ließen, scheint nun aufzugehen: Mit Hardwired...to Self-Destruct liefert die Institution ein bedingungslos am Markt und Fanwünschen angepasstes zehntes Studioalbum, dass ungeniert die eigene Discografie recycelt. Und den Kanon der Band trotzdem (oder gerade deshalb) durchaus gelungen fortführt - bevor man sich doch noch in zuviel Leerlauf vertändelt.

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40 Watt Sun – Wider than the Sky

40 Watt Sun – Wider than the Sky

von am 10. November 2016 in Album, Heavy Rotation

Zu den schnellsten Veröffentlichern hat Melancholiker Patrick Walker ohnedies noch nie gehört. Derart eklatant viel getan, wie in den knapp 5 Jahren, die es nun gedauert hat, bis der Engländer The Inside Room, diese wunderbar erschöpfende Fackelübergabe von seinem einstigen (demnächst reaktivierten) Flagschiff Warning, überwinden konnte, hat sich dann allerdings zuvor auch noch nie: Das getragene Zweitwerk von 40 Watt Sun gießt seinen mächtigen Doom in eine völlig neue Erscheinungsform.

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Jimmy Eat World – Integrity Blues

Jimmy Eat World – Integrity Blues

von am 5. November 2016 in Album

Ist Integrity Blues womöglich der Missing Link zwischen Futures und Chase This Light geworden? Oder überhaupt das Geradebiegen jüngerer Fehlleistungen anhand alter Stärken? Fest steht: Jimmy Eat World gelingt nach einer erholsamen Pause ihr stärkstes Album seit Jahren.

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Green Day – Revolution Radio

Green Day – Revolution Radio

von am 16. Oktober 2016 in Album

Green Day haben die Schnapsidee ¡Uno!, ¡Dos!, ¡Tré! als Band überlebt, während Billy Joe Armstrong die Reha rechtzeitig zu Zeiten politischer Aufruhr und sozialer Missstände abgeschlossen hat - und eben solche haben ja bekanntlich schon einmal für frische Impulse gesorgt, nachdem das Punkrocktrio eine kommerzielle Durststrecke durchleben musste.

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Omar Rodríguez-López – El Bien y mal Nos Une

Omar Rodríguez-López – El Bien y mal Nos Une

von am 12. Oktober 2016 in Album

Halbzeit geschafft. Wohl der ideale Moment um Erwartungshaltungen zumindest ansatzweise einzuholen. Auf Album Nummer 6 von 12 klingt Omar jedenfalls so, wie man sich seine 2016er Veröffentlichtlichungsserie vor - und eigentlich auch unmittelbar nach - Sworn Virgins ausgemalt hatte.

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