Suche nach: ken mode
Morgan Wallen mag man in hiesigen Gefilden wohl vor allem aus dem Feuilleton kennen, weil er mal keine „Gedanken an Rassismus verschwendet“ oder zu besoffen stimmlich angeschlagen ist, um Konzerte zu spielen. In den USA ist er aber ein absoluter Megastar - der mit seinem dritten Studioalbum One Thing at a Time verkaufstechnisch sogar Metallica aussticht.
Where the Cold Wind Blows bündelt (das quasi titelstiftende Cover) In the Pines und das Original Sigil - zwei 2021 während der Sessions zum guten vierten Studioalbum Deceiver mit Dave Otero eingespielte Songs.
The Mars Volta greifen für Que Dios Te Maldiga Mi Corazon ausgerechnet auf das wenig originelle Motiv der Acoustic-Neubearbeitung zurück, um zu beweisen, dass im Material ihres selbstbetitelten Comebacks aus dem vergangenen Jahr doch ein gutes Album steckten kann.
Knapp zwei Stunden in der Schwebe aus zeitloser Klasse des unmodernen Anachronismen: Die Arctic Monkeys starten den nächsten Teil ihrer The Car-Tour in der Tips Arena von Linz mit den irischen Inhaler als Support Act.
Cloudkicker Ben Sharp hat gemeinsam mit Gospel-Fantast Vinny Roseboom eine neue Band ins Leben gerufen, um Gitarre und Schlagzeug auf irrwitzige Abenteuer zu schicken : The Supervoid Choral Ensemble.
Jener Song, der dem bis 2016 als Lynched formierten Quartett aus Dublin einst seinen neuen Namen hab, betitelt nun augenzwinkernd das dritte Album des irischen Folk-Malstroms: False Lankum.
Glüme alias Molly Keck alias Molly Marlette alias Glüme Viola Harlow lässt sich zwei Jahre nach ihrem Debüt The Internet von einem beeindruckend namhaften Backing-Cast als Main Character auf ein Podest stellen.
Große, unsterbliche Songs, die Indie-Geschichte schrieben und ihre Sidekicks - verpackt mit leicht ambivalentem Collectors Item/ Cash-Cow-Feeling als weniger hübsche Masche: The Strokes re-releasen mit The Singles - Volume One mehr oder minder die, natürlich!, Singles ihrer ersten drei Studioalben.
Satte 17 mal gelingt Måneskin auf Rush! das durchaus eindrucksvolle Kunststück, mit ihrem trivialen Glam Rock-Generikum gleichzeitig absolut aufdringlich zu belästigen und dabei trotzdem scheißegal zu bleiben.
Das Artwork von Dying of Everything ist ein weiterer Remix von Mariusz Lewandowski (RIP!), während das elfte Studioalbum von Obituary dazu als thrashiges Oldschool-Death-Fest früh im Jahr für den vielleicht witzigsten Albumtitel 2023 kandidiert.




![Arctic Monkeys, Inhaler [24.04.2023: Tips Arena, Linz] Arctic Monkeys, Inhaler [24.04.2023: Tips Arena, Linz]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2023/04/5C570DBA-CADE-459E-9CEF-5AD0DB1DDA38-e1682439695892.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)





