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Als hätten Every Time I Die vor lauter Party-Stimmung eine Dillinger-Panik-Attacke im Metalcore bekommen: Alex Eilers zelebriert als Funeral Language auch auf Thank You for Your Dead Body maßgeschneiderte Fan Fiction.
Schon über ein Zwölftel des Jahres 2026 ist geschafft - und in diesem Zeitraum sind bereits ein paar nette Songs erschienen, während potentiell noch mehr tolle am Horizont stehen. Grund genug, diese wieder zusammenzutragen.
Mit Green Day hat Billy Joe Armstrong die Gelegenheit, im Rahmen des heurigen Superbowls einen ikonischen Hebel anzusetzen. Da darf er sich im Vorfeld gerne mit einer redundanten, wenngleich überraschend soliden Cover-Version von Bowies “Heroes” die Zeit vertreiben.
Robbie Williams beendet die längste Plattenpause seiner Karriere - fast zehn Jahre sind seit The Heavy Entertainment Show vergangen und immerhin über sechs seit The Christmas Present - mit Britpop, das so betont kraftvoll auftretend auch als Statement verstanden werden will.
Chad Kapper und Aaron D.C. Edge liefern mit der [am 13. Februar 2026 erscheinenden] The Decomposition EP einen ersten Teaser auf das, womit sie demnächst im Album-Format die Grenzen des Avantgarde Tech Metal herausfordern werden.
Justin Vernon kann sich nach Sable, Fable zumindest vorerst nicht vorstellen, noch einmal Musik als Bon Iver aufzunehmen. Seinen karitativen Beitrag zu den politischen Auflehnungen in Minnesota will er so zumindest in Form einer Live-Version von Naeem beisteuern.
Auch Billy Bragg muss die Tötungen von Renee Good und Alex Pretti (respektive der Lage in Minnesota allgemein) in Songform verarbeiten: City of Heroes entstand innerhalb von 24 Stunden.
"King Trump's private army from the DHS/ Guns belted to their coats/ Came to Minneapolis to enforce the law/ Or so their story goes": Der Boss spricht mit Streets of Minneapolis Klartext zu den Zuständen in den USA - mit einem Song, der sich vom mediokren Standard zum Ohrwurm auswächst ist.
Heaven Let Austria Die: Mit ihrer superben 2024er-EP als Katalysator machen Counterparts - mit der internationalen Achse aus God Complex, One Step Closer und Sunami zu einem bestechenden Gesamtpaket geschnürt - auch im Wiener Flex Halt.
Das britische Trio Daughter feiert das runde Jubiläum seines zweiten Studioalbums Not to Disappear mit Not Enough - einer unlängst im Studio eingespielten Aufnahme eines zehn Jahre alten Outtakes.









![Counterparts, Sunami, One Step Closer, God Complex [24.01.2026: Flex, Wien] Counterparts, Sunami, One Step Closer, God Complex [24.01.2026: Flex, Wien]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2026/01/IMG_1989-1.jpeg?resize=205%2C205&ssl=1)
