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Ein Grunge-Klassiker in den Doom verschoben: Magnetic Eye Records versammelt wieder einmal einige (mitunter namhafte) Freunde und nimmt sich nach Material von Jimi Hendrix, Helmet und Pink Floyd diesmal mit Alice In Chains' Dirt eine perfekte Grunge-Blaupause in der Redux-Version vor.
Knapp vier Monate nach dem Soundtrack zu ZeroZeroZero spendieren Mogwai via Bandcamp (abermals mit Name Yor Price-Großzügigkeit für die digitale Version ausgewiesen) das Live-Compilation-Album 2018.
Hell-Kopf Matthew S. Williams alias MSW reflektiert auf dem Konzeptalbum Obliviosus familiäre Probleme und leidet in der Katharsis gewohnt intensiv, findet für seinen Doom dabei aber eine bisher ungekannte Schönheit in der Finsternis.
Aus dem New Yorker Drug Couple Miles und Becca ist mittlerweile ein Ehepaar geworden. Passend dazu feiern sie ihren collagenhaften Indierock auf Choose Your Own Apocalypse - leider immer noch mit unausgegorener Konstanz.
In etwa so knallig und unsubtil, wie es das von Zola Jesus mitentworfene Artwork bereits mit dem Vorschlaghammer andeutet: Devon Welsh experimentiert mit Click Here Now! außerhalb seiner angestammten, an sich ja längst perfektionierten Wohlfühlzone.
„We have been working on a lot of new ideas but with the tension on this planet we wanted to make sure you know we are here with you. we wanted to be able to contribute something back into the universe that benefits others“ deklarieren Holy Fawn und haben wenige Monate nach der The Black Moon-EP mit hf:/LHPN/seer/REF2.alt den Death Spells-Track Seer neu aufgenommen.
Gwarsenio Hall lüftet die Archive der Two Minutes to Late Night-Show für die zweite Ausgabe der Cover-EP-Reihe - natürlich wieder mit einer überbordenden Gästeliste voller Szene-Stars.
„I thought that things were fucked up in 2019“: Blink-182 meinen (unbewusst oder selbstironisch?) vielleicht indirekt auch ihr eigenes - wirklich absolut bescheidenes - Album Nine aus dem Vorjahr, beziehen nun mit Quarantine aber darüber hinaus minimal nach oben blickend Stellung.
Kjartan Sveinsson lichtet nur wenige Wochen nach The Last Farm abermals seine Archive: Um seinen Score zu Volcano - bzw. im isländischen Orgininal: Eldfjall - in die Sammlung aufnehmen zu können, musste man seit 2011 warten.
Musikalische Memoiren: Phil Elverum reaktiviert nach der Rückkehr zu Lost Wisdom nun für Microphones in 2020 nach knapp zwei Dekaden Pause auch sein erstes legendäres Projekt, lässt im Mark Kozelek-Modus aber auch keinen Zweifel daran, dass es mittlerweile eigentlich keinen Unterschied mehr macht, unter welchem Namen er Musik veröffentlicht.

![Various Artists – Dirt [Redux] Various Artists – Dirt [Redux]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2020/09/Various-Artists-%E2%80%93-Dirt-Redux.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)








