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Sermon of Flames müssen sich auf I Have Seen the Light, and It Was Repulsive für prägnante Songtitel und einen stilistischen Spagat samt genüsslich verinnerlichtem Dehnungsschmerz nicht verbiegen.
Elf Jahre nach ihrer Gründung (und vier bisher veröffentlichten EPs/Demos) haben Qrixkuor aus London ihr Debütalbum fertiggestellt: Poison Palinopsia beherbergt zwei jeweils 24 minütige Death-Leviathane.
Vielleicht wird irgendwann der Tag kommen, an dem Caio Lemos in seiner ausufernden Produktivität auch einmal danebengreift - noch ist es aber nicht so weit: Manso Queimor Dacordado liefert viel mehr gewohnt bestechenden Atmospheric Black Metal mit folkloristischer Prägung.
Zu attestieren, dass das beste an The Machine Is Burning and Now Everyone Knows It Could Happen Again seine Fähigkeit ist, imaginativ in jene (Hoch)Zeiten des Postrock zu versetzen, in denen Godspeed und Mogwai (für) ein ganzes Genre sozialisierten, würde das Debütalbum der Franzosen schon irgendwie unter Wert verkaufen.
„Five heavy dinosaurs looking in wonder and bewilderment at the stars". Das ist ein so wunderbar treffendes Bild, das Fenriz da für den absoluten Anachronismus (gerade auch in Verbindung mit dem feinen Artwork) zeichnet, für den Darkthrone auch mit Eternal Hails...... bedingungslos stehen.
Außen balladesker, mit bescheiden bleibendem Minimalismus inszenierter Singer-Songwriter-Indie-Folk von ergreifender Schönheit, innen die rhythmisch unterspülte Easy-Listening Variante davon: José González hat nach sechs Jahren mit Local Valley wieder Zeit für ein Soloalbum gefunden.
Black Metal 2 ist ein Sequel nach knapp sieben Jahren, aber auch ein Spagat für Dean Blunt: In rund 23 Minuten Spielzeit stellen zehn fragmentarische Skizzen die vielleicht direktest abholenden Pop-Momente des musikalischen Enigmas da.
Zehn Jahre ist es am heutigen 21.09.2021 tatsächlich bereits her, dass Sänger Michael Stipe, Gitarrist Peter Buck und Bassist Mike Mills die Trennung der (gemeinsam mit dem bereits 1997 ausgestiegenen, unersetzlich gebliebenen Schlagzeuger Bill Berry) 1980 in Athens, Georgia gegründeten Band R.E.M. bekannt gaben. Ein ideales Jubiläum für einen kurzen Rückblick auf eine nicht makellose, aber vor Meisterstücken strotzende Diskografie.
Zum prolongierten Abschied verschärft sich die Kampfzone: Als EP-Nachhall zu Kathodos (2020) könnte Katartisis einen Scheitelpunkt im hiermit womöglich (auch nur vorläufig) zu einem Ende kommenden Kosmos von Serpent Column aufzeigen.
Die Identität von Trhä scheint von achtsamen Szenfans mittlerweile gelüftet, doch die Überraschungen rund um die Ein-Mann-Band reißen nicht ab: endlhëtonëg schichtet den Depressive- und Atmospheric Black Metal über weite Strecken eklatant hinter den Space-Ambient und Dungeon Synth.










