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Experimenteller Wahnsinn aus Nairobi: Duma zelebrieren auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum (weitaus mehr als oder minder) eine verstörend-exotische Melange aus Cybergrindcore, Power Electronics, Industrial, digitalem Hardcore und Black Metal-Attitüde - so faszinierend wie frustrierend.
Brutal, stumpf und angepisst ist der herrlich effizient ausgelegte Beatdown-Hardcore, den die Newcomer Volatile Ways aus Newcastle (in Australien!) auf ihrer Debüt-EP Condemned to Life, Burdened to Death von der Kette lassen.
Nach dem Kanye West-Zwischenspiel NASIR kehrt Nas wieder zum üblichen Muster seiner Studioplatten zurück: Der 47 Jährige zeigt sich auf King's Disease immer noch als einer der besten im Rap-Game, legendäre Songs fehlen aber weiterhin.
Das Quartett Nori aus Manchester hat sich (wenig individuell, wie Suchmaschinen im Netz ächzen) nach dem traditionsstarken Backstein aus Accrington benannt und feiert auf Beautiful Devotion einen entsprechend eklektischen Sound.
Vein - die sich hiermit offenbar ohne Brimborium in Vein.fm umbenannt haben - starten mit Old Data In A New Machine Vol. 1 eine Compilation-Serie, die sich bei ihrem Einstand aus einer Handvoll Neuaufnahmen, Remixes und alten Demos speist. Ein erstaunlich schlüssiges Sammelsurium!
2020 hält also auch positive Überraschungen und Twists parat: Gavin Rossdale bringt Bush wieder zurück in die Spur und liefert mit The Kingdom das beste Album seiner Band seit gut zwei Jahrzehnten.
Der Wizard of Meth-Optiker Gabriel Ravera mag mit dem herrlich primitiven Klischee-Artwork die erste Aufmerksamkeit generieren, doch das eigentliche Highlight bleibt die Musik der selbstbetitelten Debüt-EP (?) von Las Historias.
Man muss sich Hum wohl zumindest als zufriedene Band vorstellen: Obwohl sie nie die angemessene Würdigung dafür bekamen, spielen Mark Talbott und Konsorten nach 22 Jahren (Mehr-oder-Minder)Pause ihren einflussreichen Trademark Alternative Rock auf Inlet immer noch wie damals.
Boris haben ihre ungestümen Tage der auslaugenden Exzesse und Heaviness, des plättenden Doom, Punk, Drone und Rock, längst hinter sich, und spielen ihre eklektischen Karten nur noch bekömmlich aus? No!
Éons ist wohl eines dieser megalomanischen Alben, nach denen sich die urhebende Band guten Gewissens trennen könnte, und dennoch ihren mystisch umworbenen Instant-Platz in den Geheimtipp-Annalen der Musikgeschichte gesichert hätte.










